Freitag, 24. November 2017

Liebe...


Liebe, dieses Wort mit dem magischen Klang löst in uns allen etwas aus. Das ist auch normal, weil es ein Gefühl ist, welches wir alle in unserem Leben kennenlernen. Es beginnt schon mit unserer Geburt. Meistens sind wir Menschen aus einer Liebe zwischen zwei Menschen -zumindestens in diesem einen Zeitpunkt- entstanden. Während unseres Lebens werden wir von einigen Personen geliebt werden, seien es Personen aus der eigenen Familie, dem Freundeskreis oder Geliebte.
Die Liebe zu der Familie und den Freunden ist eine so schöne und große Liebe, weil man sie auf mehrere Personen aufteilen und zurück erlangen kann. Dieses Gefühl Menschen zu haben, die immer für einen da sind und bei denen man man selbst seien kann ist unbezahlbar.

Doch irgendwann kommt im Leben der Zeitpunkt, in dem man sich eine Liebe nur von einer bestimmten Person wünscht. Einfach weil man diese eine Person faszinierend findet und sich von ihr angezogen fühlt. Dieses Gefühl möchte man natürlich zurück bekommen. Diese Liebe fühlt sich definitiv noch einmal anders an, als die Liebe zu Freunden. Wenn man eine Person liebt, möchte man mit ihr sehr lange zusammenbleiben, wohingegen sich einige Freundschaften oft mal nach einer gewissen Zeit auflösen. Außerdem hat man ein ständiges Glücksgefühl, wenn man sich mit dieser einen Person umgibt. Natürlich kann man alleine oder mit Freunden auch sehr glücklich sein, jedoch macht alles mit dieser einen Person viel mehr Spaß, egal ob große oder kleine Sachen. Selbst banale Handlungen wie Zähne putzen oder essen sind zu zweit doppelt so schön, wie alleine.
Liebe ist ein unbeschreibliches Gefühl, welches man aber mit ein paar Wörtern versuchen zu umschreiben kann. Zuallererst ist dieses Gefühl sehr intensiv. Wenn man aus vollem Herzen liebt, kann einen Liebe krank und unkontrollierbar machen. Das bedeutet, dass es sehr schwer ist seine Gefühle zu steuern, was eh nicht einfach ist. Meiner Meinung nach ist Liebe wie eine Droge: Sie kann dich sehr glücklich machen, dich aber auch zerstören, sobald du dich von ihr abhängig machst, was automatisch passiert, wenn einem jemand viel bedeutet. Jedoch sollte jeder diese „Droge“ mal probiert haben, weil sie ein unglaubliches Gefühl in einem auslöst. Am Anfang ist die Liebe am schönsten. Sie ist nämlich frisch, aufregend und macht sehr süchtig. Am liebsten würde man fast jede Sekunde bei seinem Geliebten verbringen und genießt die Zeit, die man mit dieser Person hat sehr. Zudem ist es wunderschön, wenn einem die Person das Gefühl gibt, etwas sehr Wertvolles zu sein. Dadurch fühlt man sich gebraucht und geschätzt und wer will dieses Gefühl bitte nicht haben?
Darüber hinaus kann man bei der anderen Person sowohl stark, als auch schwach sein. Stark fühlt man sich, wenn man von der anderen Person in allen Lebenslagen unterstützt wird und die andere Person nicht nur die guten Seiten an einem liebt. Die Akzeptanz von schwachen bzw. schlechten Seiten ist sehr wichtig, da kein Mensch perfekt ist, aber trotzdem aufgrund seiner gesamten Persönlichkeit geliebt und wertgeschätzt werden möchte. Durch die Öffnung der eigenen Emotionalität entsteht ein Vertrauen zwischen zwei Personen, was sehr wichtig ist, um eine Beziehung aufrecht zu erhalten. Außerdem zeigt man mit seinen Gefühlen, dass man verletzlich ist und der anderen Person seine Schwächen anvertraut. Dadurch gibt man der anderen Person das Recht einen zu verletzen, weil man sich auf einer gewissen Art und Weise verwundbar macht. Wie sehr man das nach außen trägt, entscheidet man am Ende aber selbst.
Liebe gibt dem Leben auch einen Sinn. Oftmals fragen wir uns nämlich, was der Sinn des Lebens ist und erhalten darauf keine befriedigende Antwort. Liebe ist aber auf jeden Fall eine sinnvolle Antwort, da man gebraucht wird, wenn man jemanden liebt. Die andere Person braucht einen und man braucht die andere Person. Das ist ein sehr bedeutsamer Grund zum Leben, welchen man leider manchmal erst zu spät begreift, vielleicht wenn es schon zu spät ist.
So viele Menschen machen unser Leben einfach schöner und das nur durch ihre Art. Ich finde man sollte das wertschätzen, weil dies ein großes Geschenk ist, von dem man lange etwas haben kann, wenn man es richtig pflegt.
Natürlich ist keine Liebe perfekt, -wie es in den Liebesfilmen leider viel zu oft dargestellt wird- aber man kann immer an ihr arbeiten. Genauso wie man an sich selbst arbeiten kann, diese Selbstreflexion hilft einem manchmal weiter sich in eine andere, vielleicht in eine noch bessere Person zu verwandeln. Ebenfalls beweist die Fähigkeit jemand anderen zu lieben und sich um die Liebe zu kümmern, dass man ein Empathievermögen besitzt und kein Egoist ist. Viel zu oft denkt man nur an sich selbst und macht sich dadurch einige Beziehungen kaputt, aber wenn man etwas weniger an sich selbst und mehr an beide Partner denkt, wird man garantiert glücklicher werden.
Meiner Meinung nach lohnt es sich sich der Liebe mal hinzugeben, wenn ihr dieses Glück finden solltet, da es ein so intensives und schönes Gefühl ist und alleine die Erfahrungen euch im Leben weiterbringen werden.

Das waren meine eigenen Erfahrungen und Vorstellungen zur Liebe. Was ist Liebe für euch? In welchen Punkten stimmt ihr mit mir überein und in welchen überhaupt nicht? Lasst es mich bitte in den Kommentaren wissen :).

Mittwoch, 15. November 2017

Zu wenig Aufklärung in der Schule?

Ich bin nun seit einigen Monaten aus der Schule raus und mir fällt langsam immer mehr auf, dass in der Schule Themen, die notwenig sind, um im Leben zurechtzukommen, leider überhaupt nicht behandelt werden. Wenn man nämlich anfängt zu arbeiten, macht man sich Gedanken über die Beiträge, die an den Staat gehen, sprich Rentenabzüge, Sozial- und Krankenversicherungsabzüge oder die Steuern. Dazu werden in einigen Jahren garantiert auch Kosten für Miete, Strom, Wasser... entstehen, doch wer sagt einem wie man das alles regeln soll?
Die Schule jedenfalls nicht. Natürlich lernt man in der Schule viele sinnvolle Sachen, die auf jeden Fall zur Allgemeinbildung beitragen. Nur was bringt das einem viel im Leben? Ich möchte auf keinen Fall abstreiten, dass eine gute Allgemeinbildung wichtig ist, jedoch finde ich viele Themen in der Schule einfach unnötig, da man sie für sein Leben oft nicht mehr gebrauchen wird. Das Traurige daran ist auch, dass man krampfhaft versucht dieses Wissen in sich aufzunehmen, obwohl es einen nicht interessiert und man weiß, dass man es später nicht mal gebrauchen wird. Diese Quälerei tut man sich dann an, um seinen Schulabschluss zu bekommen. Dabei frage ich mich, ob es wirklich sinnvoll ist, etwas zu lernen, was man kurz nach seiner Schulzeit möglicherweise schon vergessen hat und niemals gebrauchen wird?

Stattdessen sollte man möglicherweise Fächer wie kochen oder Arbeitslehre wieder einführen oder länger beibehalten, da dies für die Zukunft sehr hilfreich seien könnte. Ich bin zum Beispiel 19 Jahre alt und kann kaum etwas kochen und ich weiß, dass ich in dem Bereich nicht die Einzige bin. Mir wurde nie viel dazu beigebracht, weshalb ich es mir jetzt selbst beibringen muss. Natürlich trägt das auch zur Selbstständigkeit bei, aber trotzdem fände ich es sinnvoll, wenn man sich schon früher damit auseinandersetzt, einfach um sich später selbst versorgen zu können.

Ein weiterer wichtiger Bereich ist die politische Bildung. Auf der Oberstufe kann man Powi nach der 12. Klasse abwählen, obwohl dies ein Fach ist, welches z. B. über gesellschaftliche Zustände oder Regierungssysteme informiert. Das sind Gebiete, die uns alle betreffen. Viele Menschen interessieren sich leider auch nicht für Politik, weil es für sie in der Schule nie interessant genug gestaltet wurde. Jedoch kann eine solche Unaufgeklärtheit auch dazu führen, dass Bürger sich selbst nicht informieren, da sie sich einfach nicht für die Politik interessieren. Dadurch können sie leicht betrogen werden, wenn sie nicht aufgeklärt sind. Zwar haben sie die Mittel -Medien-, um sich zu informieren, tun dies aber nicht oder nur oberflächlich. Dies könnte wiederum dazu führen, dass sie sich auch für Wahlen nicht ausreichend informieren oder auch gar nicht wählen, weil sie keine Ahnung haben. Nicht jeder hat die Zeit sich jeden Tag über die Politik zu informieren, aber meiner Meinung nach ist es schon wichtig, sich regelmäßig aufklären zu lassen oder sich selbst aufzuklären, damit man einfach nicht für dumm verkauft wird.

Am besten ist es, wenn diese Aufklärung in der Schule beginnt. Deshalb wäre ich schon dafür die Schulbildung etwas zu erneuern. Wie seht ihr das? Welche Fächer oder Themen würdet ihr gerne den Stundenplänen hinzufügen und welche Fächer möglicherweise ersetzen?

Dienstag, 10. Oktober 2017

Unmenschlichkeit: Wegschauen statt Helfen

Fragt ihr euch manchmal auch, ob ihr in einer bestimmten Situation eingreifen oder lieber außen vor bleiben solltet? Ich denke so gut wie jeder von uns hat sich schon einmal in so einer Situation befunden. Solche Szenen spielen sich eigentlich immer in einem öffentlichen Raum ab, in dem sich noch einige andere Menschen befinden. Selbstverständlich lässt sich nicht jede Situation verallgemeinern, aber oftmals ensteht ein Muster mit denselben Zügen.

Dabei passiert etwas, was die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich zieht, leider ist dies meistens eine Gefahr, die einen einzigen Menschen betrifft. Ein Beispiel, welches ich vor kurzem selbst erlebt habe, betraf einen verwirrten Mann, der mit sich selbst sprach, und dessen Hose herrunterrutschte. Nun lief dieser Mann bei kalten Wetter ohne Hose völlig hilflos in der Öffentlichkeit herum. Dieser Anblick war für die Menschen, die das sahen natürlich ekelhaft, aber andererseits für den Mann viel gravierender, da er vermutlich fror und sich selbst nicht zu helfen wusste oder es einfach nicht zu merken schien, wie weit ihm seine Hose herruntergerutscht war. Die meisten Menschen reagierten darauf, indem sie sich entweder angewidert wegdrehten, so als ob der Mann nicht existieren würde oder gafften einfach nur. Im ersten Moment schaute ich auch einige Zeit hin, weil ich einfach nicht fassen konnte, was da gerade passiert war. Andererseits fragte ich mich, was ich tuen konnte, um die Situation irgendwie besser zu gestalten. Währenddessen sah ich die Menschen, die nur gafften und wurde wütend. Wie konnte man da stehen und so etwas einfach zulassen? Dieser Mann war eine Art Attraktion für die Menschen, da sie den Blick von ihm nicht wenden konnten. In solchen Situationen spürt man wieder die Unfähigkeit zu handeln, die einen manchmal selbst überkommt. Mir ging es ja anfangs genauso, aber trotz aller Geschocktheit muss man versuchen, sich aus seiner Starre zu befreien und etwas Hilfreiches tun. Jedoch schaffen das leider nur wenige Menschen. Ein Freund und ich haben dann das Ordnungsamt angerufen, welches einige Zeit später aufgetaucht ist. Dieser Anruf hat vielleicht fünf Minuten gedauert und hat dem Mann definitiv geholfen. Hätten wir niemanden angerufen, wäre der Mann wahrscheinlich noch länger in der Kälte ohne Hose rumgelaufen und hätte sich garantiert eine Erkältung oder vielleicht noch etwas Schlimmeres eingefangen.

Daran sieht man wieder, dass viel zu viele Menschen entweder wegschauen oder nur schauen ohne zu handeln und das in Situationen, die eine Gefahr für eine Personen oder für Andere darstellen können. Diese Tatsache finde ich sehr erschreckend und traurig, da man ebenfalls Hilfe bekommen möchte, wenn es einem schlecht geht und man nicht mehr in der Lage dazu ist sich selbst zu helfen oder andere Menschen um Hilfe zu bitten. Ich rufe euch einfach dazu auf, bitte etwas Empathie zu zeigen, da dies sonst schon etwas von Unmenschlichkeit und Egoismus zeugt, hilflose Menschen links liegen zu lassen. Oft muss man auch keinen großen Aufwand betreiben, um anderen Menschen zu helfen und danach fühlt man sich auch toll, weil man eine Art Held für jemanden war. Jedoch kann ich auch verstehen, wenn manche Menschen bei einer körperlichen Auseinandersetzung oder bei Beleidigungen nicht eingreifen wollen, weil sie Angst haben, selbst Opfer zu werden. In einer solchen Situation könnte man möglicherweise aber auch die Polizei oder mehrere Menschen um Hilfe bitten, um nicht alleine eingreifen zu müssen. Wie ihr seht, gibt es einige Wege zu helfen, bitte nutzt diese, denn jeder kann Hilfe gebrauchen!

Sonntag, 24. September 2017

Über die Bundestagswahl und Politikverdrossenheit

Nach einer langen Zeit stehen mal wieder die Wahlen an, welche entscheiden werden, wer Deutschland die nächsten vier Jahre regieren wird. Am heutigen Tag sollte wirklich jeder, der das Wahlrecht hat, seine Stimme nutzen, da derjenige nur so mitbestimmen kann, wer seine Meinung einigermaßen vertritt. Durch das Nutzen des Wahlrechts können vorhandene Probleme, die uns stören, durch die gewählte(n) Partei(en) möglicherweise verbessert oder sogar gelöst werden.

Jedoch gehen leider nicht alle Menschen, die ein Wahlrecht besitzen aus diversen Gründen zur Wahl. Dazu zählen meistens die jüngeren Menschen, also die unter Dreißigjährigen, da sie sich schlicht und einfach nicht für Politik interessieren. Heutzutage kann man durch die sozialen Medien wie Facebook, Instagram & Co wählen, was man sehen will. Dabei interessieren sich die jüngeren Menschen weniger für Politk als zum Beispiel für Tutorials, Fitness, Mode etc.. Durch das mangelnde Interesse für Politik und Nachrichten kommt es zur Politikverdrossenheit. Das führt dazu, dass einige junge Menschen ihre Stimme nicht ausnutzen, obwohl das Wahlrecht eines unser wichtigsten Rechte ist, welches nicht selbstverständlich ist.

Jedoch haben viele junge Leute einfach andere Sachen außer Politik im Kopf. Ich sage nicht, dass wir uns eines ständigen Flusses politischer Nachrichten unterziehen sollen, aber durch ein wenig selbstständiges Informieren wird man aufgeklärt und nicht für dumm verkauft und dafür sind die Medien doch schließlich gedacht oder? Wenn man sich über die aktuelle Politik auch nicht informiert, fällt einem wahrscheinlich die Wahl der Parteien noch schwerer, da man nicht weiß, welche Probleme am dringensten in Angriff genommen werden müssen. Zudem lesen sich viele das Wahlprogramm nicht durch, weil ihnen der Inhalt zu breit und zu schwer verständlich ist. Dieses Argument kann ich teilweise unterschreiben, jedoch gibt es immer einige Seiten, auf denen das Wahlprogramm zusammengefasst, beziehungsweise verständlicher erklärt ist. Ein weiterer Grund, warum sich viele junge Menschen nicht für Politik interessieren lautet, dass sie sich einfach nicht von den Parteien angesprochen fühlen, da zum Beispiel oft die Rente thematisiert wird, die die Jungen augenscheinlich nicht anspricht und über Bildung viel weniger gesprochen wird, obwohl dies auch ein sehr wichtiges und zukunftsbringendes Thema ist. Dazu kommt, dass man in manchen Bundesländern das Fach Politik abwählen kann, obwohl das Fach sehr wichtig für die Allgemeinbildung ist. Das bedeutet, wenn ein Schüler sich schon in der Schule nicht für Politik interessiert, sei es durch die Darstellung des Lehrers oder aus anderen Gründen, wird es schwer werden, diesen Schüler in der Zukunft noch für Politik zu begeistern. Des Weiteren sehen junge Menschen einige Probleme noch nicht oder hinterfragen manche Sachen nicht genug, da es ihnen in dem Alter meistens gut geht und sie oft nicht an die Zukunft denken. Viele junge Wähler sind mit der Auswahl an Parteien so überfordert, dass sie oftmals ohne nachzudenken dieselbe Partei wie ihre Eltern wählen, ohne sich nochmal genau zu informieren oder sich eine eigene Meinung zu bilden.

Die Folge von Politikverdrossenheit der jungen Menschen kann sein, dass die älteren Menschen für die jüngeren Menschen entscheiden, wie zum Beispiel beim Brexit, wenn die Jungen, die weniger als die Alten sind, ihre Stimme nicht nutzen. Dadurch werden manchmal Entscheidungen gefällt, die über die Zukunft eines Landes entscheiden und zwar von den Leuten, die noch eine kürzere Lebenszeit als die jüngeren Menschen haben. Zudem hinterlassen die älteren Menschen den Jüngeren oft Probleme, die diese dann ausbaden müssen, obwohl sie dafür nichts können. So entstehen mit den Jahren immer mehr Probleme, um die sich gekümmert werden muss, die oft schwerwiegende Folgen wie zum Beispiel der Klimawandel, haben können.

Die Lösung gegen Politikverdrossenheit lautet meiner Meinung nach: Geht wählen und nutzt eure Stimme, so lange ihr sie noch habt. Außerdem sollten Parteien Politik für junge Menschen attraktiver und verständlicher gestalten, um die Wahlbeteiligung wieder zu erhöhen. Die Eltern und Lehrer können den Kindern ebenfalls mehr Spaß an Politik bereiten, indem sie mit ihnen über politische Probleme diskutieren und ihnen beibringen, mehr zu hinterfragen. Auch die sozialen Medien könnten mehr Werbung für Parteien machen, anstatt für materielle Dinge. Wenn jeder sich ein bisschen über das aktuelle Tagesgeschehen informiert und wählen geht, kann man der Politikverdrossenheit mit Sicherheit entgegen wirken.

Mittwoch, 13. September 2017

Wer definiert uns?


Manchmal frage ich mich, wer oder was uns definiert und eigentlich müsste die Antwort lauten: Wir definieren uns selbst. Doch leider ist das nicht immer so einfach, obwohl es unser menschliches Recht ist. Oftmals soll man sich selbst beschreiben oder seine Stärken und Schwächen auflisten, was einen dann erstmal ins Grübeln versetzt. Diese ganzen Fragen: Wer bin ich, was macht mich aus oder was will ich, sind meistens nicht leicht zu beantworten, auch wenn wir uns nach einigen Jahren schon gut kennen sollten. Jedoch fühlt man sich gelegentlich in dieser Welt mit den vielen Möglichkeiten, Leistungsansprüchen und eigenen Wünschen verloren. Hinzu kommen die Vergleiche mit anderen Menschen, die man entweder selbst herstellt oder die einem durch soziale Medien etc. vor Augen geführt und im Unterbewusstsein gespeichert werden.
Das beweist, dass uns die Gesellschaft unser Recht uns selbst zu definieren, sehr oft abnimmt, weil wir es uns gefallen lassen und mit der Masse schwimmen wollen. Möglicherweise merken wir auch manchmal nicht, wie sehr uns andere schon definieren oder wir uns über sie definieren. Zunächst spielt da die Erziehung und das persönliche Umfeld eine Rolle. Wenn jemand nämlich vorgelebt bekommt, in welche Rolle er schlüpfen soll, wird er sich, vor allem in seinen jungen Jahren erstmal daran orientieren, bevor er sein eigenes Ich finden wird. Das heißt aber nicht, dass er sich sein Leben lang nicht verändern wird, denn das tun wir alle. Jedoch werden höchstwahrscheinlich einige Leitsätze einer strengen Erziehung einem immer im Kopf bleiben. Das bedeutet, wenn ein Mensch zum Beispiel nach den früher traditionellen Rollenbildern erzogen wird, also dass die Frau sich um den Haushalt und die Erziehung der Kinder kümmert und der Mann das Geld verdient, so wird dieser Mensch eher jemanden verurteilen, der nicht nach diesem Konzept lebt, einfach, weil das für ihn unnormal ist. Heutzutage haben sich diese Rollenbilder zum Glück etwas gewandelt, das heißt aber nicht, dass sie nicht mehr existieren. So kann es nun mal vorkommen, dass eine emanzipierte Frau gefragt wird, warum sie arbeitet, anstatt sich von einem Mann ernähren zu lassen. Daraufhin sollte die Frau ganz klar ihren Standpunkt vertreten, da sie ihr Leben von niemand anderem definieren lassen sollte, als von sich selbst.
Ein weiteres Beispiel ist der Schönheitswahn, den es vermutlich schon immer gab und welchen es wahrscheinlich immer geben wird. Durch ihn werden Menschen ebenfalls verurteilt, wenn sie den bestimmten Schönheitsidealen nicht entsprechen. Der Körper wird nur noch als Projektionsfläche gesehen, welche es ständig zu verbessern gilt, sei es durch Sport, hungern oder Schönheits-OPs. Wenn dieser Schönheitswahn ausartet, ist den meisten Menschen bewusst, dass das krank ist. Leider aber auch nicht allen, weil sie von dem Gesellschaftsdruck, den sie sich machen oder der auf ihnen lastet, zu sehr gefesselt sind. Es ist, vor allem auch durch die sozialen Medien so leicht geworden, sich anzupassen. Man bekommt vorgelebt, was „cool“ ist, wie man sich zu verhalten hat und was man tragen soll. Außerdem gibt es im Internet zahlreiche Tipps, um noch fitter, schöner und beliebter zu werden. Ein Glück sind nicht alle Menschen so oberflächlich und hinterfragen die Gesellschaft, die so perfekt erscheint, obwohl sie es eigentlich gar nicht ist. Aus diesen Gründen haben sich auch einige Menschen von den sozialen Netzwerken abgewendet, weil sie dadurch so sehr unter Druck gesetzt wurden, sodass ihr Selbstwertgefühl im Keller war.
Es war schon immer schwer und wird vermutlich immer so schwer bleiben, dass uns die Gesellschaft definieren will. Das liegt nämlich daran, dass jede Gesellschaft verschiedene Norme und Regeln hat, an die sich jeder halten sollte. Diese Werte und Ideale entwickeln sich mit der Zeit immer weiter, was dazu führt, dass sich die Menschen zwar verändern werden, sich aber trotzdem auch an dem was die Gesellschaft will, weiter orientieren werden. Meiner Meinung nach wird das einfach immer so sein. Nun sollten wir uns in unserer Generation, die so vielfältig geworden ist uns endlich trauen, uns selbst zu definieren und uns nicht von anderen Menschen oder sozialen Medien definieren zu lassen. Das ist doch das, was uns Menschen ausmacht, unsere Art anders zu sein. Wenn jeder gleich wäre, wäre es doch so langweilig. Doch zuallererst sollten wir uns bewusst sein, wer wir sind. Wie können wir das herausfinden? Am Besten beobachtet man sich selbst, auch wenn sich das gruselig anhört. Man fragt sich, was einem Spaß macht und was einen eher traurig macht. Ich denke, das schafft jeder. Mit der Zeit können wir versuchen unser Verhalten zu analysieren und uns möglicherweise auch fragen, wieso wir uns in bestimmten Situationen oder gegenüber bestimmten Menschen anders verhalten, als in anderen Situationen. Wenn wir nun einigermaßen wissen wer wir sind und was uns bewegt, sollten wir versuchen uns zu akzeptieren, auch wenn das in einer Gesellschaft, die einen ständigen Druck auf uns ausübt, nicht immer leicht ist. Doch wenn man gefragt werden sollte, wieso man sich anders verhält, als andere Menschen oder anders aussieht, als es dem Schönheitsideal entspricht, sollte man niemals gekränkt sein und sich selbst nicht hinterfragen. Denn nur wir haben das Recht uns selbst zu definieren und niemand anderes sonst. Trotz alledem bin ich froh, dass wir- abgesehen von den vielen Oberflächlichkeiten- in einer weiterentwickelten Welt leben, in der es immer mehr Toleranz und Offenheit für die Andersartigkeit, die wir Menschen in Fülle zu bieten haben, gibt. Ich finde, wir sollten diese Einstellung, dass es interessant und nicht komisch ist, anders zu sein, den anderen Menschen übermitteln, anstatt sich für ungewöhnliche Eigenarten zu verstecken. Was denkt ihr darüber?

Montag, 28. August 2017

Fürs Leben lernen wir

Jeder Mensch ist nicht perfekt. Fehler passieren jeden Tag und das ist ganz normal. Diese Tatsache müssen wir uns eingestehen, egal wie perfekt andere Menschen oder Dinge auch auf uns wirken. Eigentlich sollten wir mit der Einstellung erzogen werden, dass man Fehler machen darf und aus ihnen auch am besten lernt, jedoch wird Kindern, vor allem in der Schule oft beigebracht, dass Fehler etwas Schlechtes sind. Hinzu kommen die Noten, welche die Leistungen der Kinder bewerten, wodurch der Druck auf die Kinder enorm anwächst. Dadurch werden einige Kinder zu kleinen Perfektionisten getrimmt, die in einem ständigen Wettbewerb zu sich selbst und anderen Kindern stehen. Das kann negative Folgen haben, denn wenn man Kindern beibringt, dass sie keine Fehler machen dürfen, sie aber trotzdem irgendwann in ihrem Leben Fehler begehen werden, wird sie das zerstören und sie werden sich dafür möglicherweise bestrafen.
Damit es gar nicht so weit kommt, sollte man Kindern von Anfang an beibringen, dass Fehler menschlich sind und zum Leben dazu gehören, schließlich sind wir keine Maschinen und selbst diese sind nicht immer perfekt. Im Gegensatz zu Maschinen haben wir auch Gefühle und steigern uns leider öfters mal in Misserfolge hinein, obwohl das Problem vielleicht viel kleiner ist, als man denkt. Trotzalledem wird man wahrscheinlich durch eine Portion Lebenserfahrung merken, wie sehr einen die Fehler stärken. Vielleicht vergisst man die Fehler auch nicht so schnell, weswegen man am Besten aus ihnen lernt. Wenn eine Person nämlich nach einiger Zeit wieder in dieselbe Situation gerät, in der sie einen Fehler begangen hat, wird sie sich daran erinnern und weiß, wie sie in dieser Situation richtig handeln kann, weil sie sie schon einmal erlebt hat.
Durch diese Erfahrung wird der Mensch viel gelassener, weil er weiß, wie er das Problem zu bewältigen hat. Falls einen eine Situation wieder einmal überfordern sollte, muss man am nun versuchen ruhig zu bleiben, nachzudenken und sich vor allem Mut zu sprechen. Damit meine ich Selbstvertrauen, dem eigenen Ich zu sagen, dass alles gut wird und der Moment, in dem man sich gerade schrecklich fühlt, vorbeigehen wird und man daraus lernen wird. Denn wir lernen für das Leben durch unsere eigenen Erfahrungen und Fehler. Diese Fehler bringen uns am meisten weiter, weil wir sie nicht vergessen können und wir es beim nächsten Mal besser machen wollen. Wenn dieser Wille zum Lernen vorhanden ist, hat man schonmal die Hälfte geschafft. Wir werden im Leben so viel lernen und damit meine ich, dass wir eher mehr aus Lebenserfahrungen lernen, als zum Beispiel in der Schule. Natürlich leben wir länger, als wir zur Schule oder zur Uni gehen, aber trotzdem lernen wir in diesen Lebensabschnitten auch sehr viel. Jedoch lernen wir viele nützliche Dinge, die man im Alltag gut gebrauchen könnte, nur durch uns selbst und da muss jeder durch, ob er will oder nicht, auch wenn dabei Fehler entstehen.
Zudem werden wir auch nicht über unsere Fehler definiert, sondern durch unsere Persönlichkeit und wie wir mit Fehlern umgehen und diese Art der Umgehensweise können wir immer verbessern, egal bei welchem Fehler. Dies zeigt, dass wir nie ausgelernt haben werden und wir uns immer wieder neuen Herausforderungen stellen müssen, welche wir mit einem guten Selbstvertrauen und einer Akzeptanz unseres Nichtperfektionisten meistern werden.

Dienstag, 22. August 2017

Wenn Fremde zu Freunden werden


Ich sehe die in letzter Zeit entstandenen Fotos von uns und lächle. Seit einiger Zeit treffen wir uns oft und schreiben auch regelmäßig. Dass wir so schnell gute Freunde werden könnten, die sich viel aus dem eigenen Leben anvertrauen, hätte ich nicht erwartet. Jedoch freut es mich, denn gute Freunde kann man nicht genug haben. Ich denke es fing alles damit an, dass du dich in einer schlechten Zeit befandest und du mir davon erzählt hast. Oft werden Fremde durch besondere Momente, die sie verbinden, zu guten Freunden. Bei uns war es deine dunkle Zeit, in der ich für dich da war und dir meine Zeit zum Reden anbat. Durch das Reden kamen wir auf Themen, durch die wir uns beide persönlich etwas besser kennenlernten. Mich hat es gefreut, dass du dich mir gegenüber so geöffnet hast und ich dir durch die schwere Zeit helfen konnte. Denn ich denke, jeder wünscht sich jemanden zum Reden, wenn es ihm schlecht geht und einfach nur jemanden, der einen ablenkt, damit man nicht immer nur an dasselbe Thema denkt. Und so schnell können aus Fremden Freunde werden, auch wenn man damit vorher vielleicht nicht gerechnet hätte. Wenn man sich anderen gegenüber öffnet und viel Zeit mit ihnen verbringt, werden unbekannte Menschen nach einer gewissen Zeit möglicherweise zu wichtigen Menschen im eigenen Leben, die man nicht mehr missen möchte. Diese Leute kann man gewissermaßen überall antreffen: in der Schule, am Arbeitsplatz oder auch auf der Straße. Zudem sind sie so wichtig für uns, da sich jeder Unterstützung wünscht und Menschen braucht, mit denen er schöne Momente erleben und die Zeit vergessen kann. Glücklicherweise bleiben einige dieser Menschen viele Jahre im eigenen Leben, sodass man zu ihnen eine feste Bindung aufbauen kann, die sich oftmals mit den Jahren verstärkt. Diese Menschen sollte man auch immer wertschätzen und ihnen einen Teil der eigenen Zeit schenken, weil man meistens unvergessliche Momente und gute Freunde dafür erhält. Und was gibt es schon Wichtigeres im Leben, als Menschen, die immer für einen da sind?

Samstag, 12. August 2017

Menschen brauchen andere Menschen

Vermutlich kennt jeder diese Einzelkämpfersprüche wie: „Wir kommen alleine zur Welt und sterben auch alleine“ oder „Jeder ist für sich selbst und sein eigenes Glück verantwortlich“ oder „Du hast niemanden, der dir hilft, du musst das alleine schaffen“. Natürlich steckt in diesen Worten ein bisschen Wahrheit, jedoch heißt das nicht, dass wir unser Leben lang alleine sind und wir niemand anderen brauchen, weil wir ja so stark sind. Das Gegenteil ist der Fall, man ist stark, wenn man sich Hilfe sucht und zu seinen Schwächen steht. Viele Menschen verdrängen ihre Probleme aber oft oder glauben, dass sie ihre Last ganz alleine tragen müssten. Dabei tut es gut, sich Unterstützung zu holen, auch wenn dies manchmal etwas Mut kostet. Denn was würden wir ohne andere Menschen machen? Der Mensch konnte sich nur durch ein Bündnis mit einem anderen Menschen auf der Welt vermehren, weshalb freundschaftliche, familiäre oder liebende Bindungen einfach notwendig sind. Außerdem wurde bewiesen, dass Einsamkeit depressiv macht und der Mensch andere Menschen zum Leben braucht. Weshalb sollte man sich also anderen Menschen entziehen?
Vielleicht will man anderen Menschen gegenüber Unabhängigkeit und Stärke zeigen, jedoch wird einen die Einsamkeit irgendwann umbringen und man merkt, wie wichtig menschliche Nähe und Verbundenheit doch sind. Seien es gute Freunde, mit denen man sich regelmäßig in einer Bar trifft oder gemeinsame Unternehmungen startet oder die eigene Familie, mit der man am Essenstisch über seinen Tag reden kann oder aber der Geliebte, der einem mit seinen sanften Berührungen Geborgenheit schenkt. Jeder Mensch braucht irgendjemanden davon, auch wenn es keine unendlich viele Menschen sind, die einem nahe stehen, – was sowieso nicht oft vorkommt – es reichen schon die paar Menschen, die einen nach einem schlechten Tag zum Lächeln bringen und die einen auffangen, wenn man schwach wird. Genau das ist es, was einige Menschen nicht zeigen wollen: Schwäche, weil sie in ihrem Leben möglicherweise gelernt haben, dass ihre Schwäche ausgenutzt werden kann. Wenn man jedoch alleine ist, wird man unglücklich, weshalb man lieber auf seine „Stärke“ verzichten sollte und stattdessen mal Gefühle zeigen sollte. Vielleicht werden manche Menschen einen nicht so unterstützen, wie man es sich wünscht. Andererseits könnten einige Menschen jemanden aber auch sehr glücklich machen, indem sie einem anderen Menschen die Aufmerksamkeit schenken, die er sich sehnlichst wünscht. Daraus folgt: der Mensch braucht andere Menschen, um überleben zu können, denn nichts ist grausamer, als alleine zu sein. Zudem kann man sich relativ häufig nach einiger Zeit an einen Menschen in gewisser Weise binden, sei es durch Gemeinsamkeiten oder auch Gefühle. Die Menschen wachsen zusammen auf und werden sich am Ende ihres Lebens hoffentlich gemeinsam in guter Erinnerung haben.

Freitag, 4. August 2017

Bucketlisten

Jeder kennt sie: Bucketlisten, Listen, auf denen man aufschreibt, was man noch in seinem Leben erreichen oder erleben möchte. Nicht jeder hat solche Listen, aber ich denke schon, dass viele Menschen sich einige Vorstellungen machen, wie ihr Leben verlaufen soll. Wir bekommen vom Anfang unseres Lebens Normen und Werte beigebracht und ein Leben vorgelebt, welches wir später oft ähnlich gestalten. Natürlich werden wir auch von verschiedenen Menschen in unserem Leben geprägt und wollen uns mit der Zeit immer mehr selbst verwirklichen. Das bedeutet, umso mehr Einflüsse wir zum Beispiel durch Menschen, Filme, Zeitschriften oder Reisen bekommen, desto mehr möchten wir auch von unseren Träumen umsetzen. Wir möchten ebenso tolle Momente erleben, wie andere. Dafür kann man sich Listen anfertigen, muss es aber nicht zwingend machen. Jedoch werden die Gedanken auf einer Liste besser festgehalten, als in dem eigenen Kopf, da uns oft spontan die verrücktesten Ideen einfallen, aber genauso schnell wieder verfliegen können. Für manche Menschen sind diese Listen aber nicht geeignet, weil sie zu viele Ideen haben, welche sie vermutlich nicht alle umsetzen können und dadurch möglicherweise frustriert werden. Vor allem wenn man jung ist, hat man noch viele Träume, manchmal zu viele und wenn man diese Ideen alle aufschreiben würde, würde diese Liste wahrscheinlich unendlich lang werden. Trotzdem finde ich diese Bucketlisten sehr interessant, da jeder Mensch andere Träume hat und man durch diese Listen seiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Am besten ist es, wenn man sich erstmal realistische Ziele und nicht zu viele setzt, um die Liste von Zeit zu Zeit abzuhacken und neue Wünsche zu ihr hinzufügen kann. Genauso schön ist es, wenn man jemand anderen kennenlernt und dieser Mensch möglicherweise auch eine Bucketliste führt und man zufälligerweise ein gleiches Ziel hat, welches man dann gemeinsam umsetzen kann. Ich habe mir auch mal ein paar Gedanken für eine Bucketliste gemacht, aber bin mir auch noch nicht sicher, ob und wann ich sie umsetzen werde. Etwas Träumen darf ja auch mal sein oder wie seht ihr das? Ein eigentlich realistisches Ziel meinerseits ist es, ein Festival zu besuchen, auf dem man mit tollen Menschen und bei guter Musik eine schöne Zeit verbringt. Zudem würde ich gerne mal Motorrad oder Quad fahren, aber dafür brauche ich erstmal den Führerschein und das wird noch etwas dauern. Des Weiteren würde ich gerne Gitarre spielen können, dafür muss ich ebenfalls erstmal Zeit und Motivation finden. Das zeigt, dass man etwas gerne erreichen möchte, sich aber oft selbst im Weg steht oder irgendwelche Ausreden parat hat, um seine Ziele zu verschieben. Ein schönes, bedeutungsvolles Tattoo wäre auch interessant, aber dafür müsste ich mir wirklich sehr sicher sein und das bin ich mir immoment noch nicht. Ein weiteres Ziel von mir ist es natürlich, wie auch von sehr vielen Menschen auf dieser Welt, viel zu verreisen, mal schauen, inwieweit mir das möglich seien wird. Jetzt komme ich aber zu euch: Habt ihr eine Bucketliste oder euch bestimmte Erlebnisse für euer Leben vorgenommen? Das würde mich wirklich mal interessieren. Bis bald!

Sonntag, 16. Juli 2017

Wieder einmal Kind sein

Ich sehe eine Schaukel und spüre diesen Drang mich auf sie zu setzen und bis in die Wolken hinein zu schaukeln. Genau das mache ich auch. Mir ist es egal, ob ein Spielplatz eigentlich nur für Kinder geeignet ist. Ich setze mich auf die Schaukel und nehme immer mehr Anschwung, bis ich ganz oben ankomme und das Gerüst aufgrund meiner Energie zu wackeln beginnt. In diesem Moment fühle ich mich so glücklich und frei. Die Schaukel bewegt sich immer höher und schneller, bis ich das Gefühl habe, beinahe im Himmel zu sein. Meine Haare wehen im Wind und ich sehe vermutlich wie ein überglückliches Kind aus, welches den ganzen Tag nichts anderes macht, außer zu schaukeln. Dabei kann man wunderbar seine Sorgen vergessen und in eine andere Welt eintauchen. Manchmal brauchen wir das: Das Gefühl wieder einmal ein Kind zu sein.
Als Kind hatte man viel kleinere Probleme -wenn überhaupt- und konnte sich kindisch benehmen und musste sich nicht verstellen, weil das einem alles egal war. Doch dann wird man älter und mit dem Alter kommen die Sorgen und Regeln, an die man sich halten muss. Wie gerne würde man gelegentlich einmal rutschen, schaukeln oder ein Spiel spielen. Jedoch wird man höchstwahrscheinlich schief angesehen, wenn man sich wie ein Kind benimmt. Daraufhin werden Sprüche folgen wie: „Du bist doch viel zu alt dafür“ oder „Ist es dir nicht peinlich, dass du das machst?“. Auf solche Sprüche kann man eigentlich nur entgegnen: „Man ist nur so alt, wie man sich fühlt“ oder „Wenigstens habe ich Spaß am Leben“ usw. Denn wir können uns so verhalten, wie wir uns fühlen und das machen, worauf wir Lust haben, auch wenn wir schon älter sind. Natürlich gibt es gewisse Grenzen und Regeln, die man nicht überschreiten sollte, aber sich mal anders zu verhalten wird bestimmt Spaß machen. Dies ist wahrscheinlich auch der Vorteil am Elternsein: Man kann mit seinem Kind kindische Spiele spielen und auf den Spielplatz gehen ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen. Wieso sollten das dann nicht auch kinderlose Menschen tun dürfen? Also wenn man Lust auf Schaukeln oder etwas Ähnliches hat, sollte man dies einfach umsetzen. Du solltest nach dem Motto leben: Mach dir die Welt, wie sie dir gefällt! Und schon wird einem Einiges leichter erscheinen.


Quelle: https://www.langweiledich.net/Bilder/2013/La-Casa-Del-Arbol_03.jpghttps://www.langweiledich.net/Bilder/2013/La-Casa-Del-Arbol_03.jpg

Dienstag, 11. Juli 2017

Abenteuer

Hallo meine Lieben, nach einer kurzen Pause melde ich mich wieder zurück, da ich im Urlaub war. Während des Urlaubs ist mir auch die Idee für diesen Text gekommen und möchte ihn gerne mit euch teilen. Zurzeit bin ich auch mit arbeiten beschäftigt, trotzdem hoffe ich, dass ich noch etwas Zeit zum Schreiben finde.

Abenteuer, das ist etwas, was ich erleben will. Für mich ist ein Abenteuer ein Moment, in dem ich etwas Neues und Aufregendes erfahre. Bei diesem Erlebnis kann ich möglicherweise auch viele schöne Orte zu meinen Lieblingsorten erklären. Dies ist zum Beispiel beim Reisender Fall, denn während einer Reise begegnet man neuen Situationen und Menschen, welche einen vielleicht zuerst herausfordern, wodurch man aber umso mehr lernt. Diese Erfahrungen können einem oft auf dem weiteren Lebensweg hilfreich sein. Zudem sieht man viel Neues von der Welt, was einen sprachlos machen kann. Dadurch schätzt man die kleinen Momente, wie einen wunderschönen Ausblick viel mehr und kann für einen Zeitraum komplett von seinem Leben abschweifen. Ein Abenteuer kann Vieles sein, zum Beispiel ein lustiges Ereignis mit Freunden oder auch eine ganz neue Situation, aus der man etwas lernen kann. In meinem Leben möchte ich einige Abenteuer erleben, da sie uns mutiger machen. Wenn wir etwas wagen, gewinnen wir an Selbstvertrauen und möchten uns immer mehr steigern. Es gibt doch nichts Besseres, als in seinem Leben immer höher aufzusteigen und irgendwann an der Spitze zu sein, dabei hat jeder individuelle Ziele und Abenteuer vor Augen. Oft werden Ziele dann auch mit anderen Menschen geteilt und werden zusammen umsetzbar. Eine erbrachte Teamleistung oder ein schöner Moment, den man mit jemandem anderen teilt sind ebenfalls unbezahlbar. Neben der Gewinnung an Mut und Erfahrungen fühlen wir uns während eines Abenteuers lebendiger denn je, da sich unser Leben wahrscheinlich in diesem Moment auf einem Höhepunkt befindet. Am liebsten würden wir den Moment festhalten oder ihn gerne immer wieder erleben, da er so aufregend ist. Deshalb finde ich, dass man so viele Abenteuer wie möglich erleben sollte, da aus ihnen eigentlich nur Positives entstehen kann. Habt ihr Lust auf Abenteuer?

Dienstag, 13. Juni 2017

Sommergefühle

Der Sommer ist etwas Besonderes: er ist nicht immer da, doch wenn er da ist, macht er mich verdammt glücklich. Durch ihn fühle ich mich frei und unbeschwert, weil man den ganzen Tag draußen sein kann und dabei die Zeit vergisst Die Wärme lässt einen entspannen, spendet aber auch Kraft zum Auftanken der im Winter erblassten Seele. Außerdem ist die Natur im Sommer lebendig und so schön anzuschauen, wodurch ich mich mit ihr verbunden fühle. Das schönste Gefühl im Sommer ist es, mit der Hand durch das wilde Gras zu fahren und dabei die frische Luft einzuatmen. Natürlich darf eine Abkühlung im Wasser auch nicht fehlen, um nicht zu überhitzen. Dazu noch leichte Kost, wie Obst oder ein Eis runden den perfekten Sommertag ab. Doch auch die langen Nächte dürfen nicht fehlen, die Nächte in denen Abenteuer zu immer wieder erzählten Legenden werden und in denen wir uns in das Leben verlieben. Holt das Beste aus dem Sommer raus und verschwendet ihn nicht, denn er hält leider wirklich nicht lange an! Werdet kreativ und setzt eure Ideen um. Fahrt an den See, macht ein Picknick oder tanzt im Gras, solange bis ihr euch erschöpft sinken lasst. Fühlt die Wärme auf eurer Haut, riecht die laue Sommerluft und schmeckt das süße Obst auf eurer Zunge. Schätzt die späteren Sonnenuntergänge, die euch den Tag verlängern und schaut sie euch vor allem an! Mehr als den Sommer auszunutzen könnt ihr nicht machen. Viel Spaß dabei!

Samstag, 10. Juni 2017

Menschliche gegen materielle Werte


Heutzutage leben wir in einer Gesellschaft, die ständig den Drang nach Neuem verpürt. Durch diese Gier müssen wir Geld haben, um uns diese Dinge leisten zu können. Daher ist das Ziel von vielen Menschen möglichst viel Geld zu verdienen, um sich dem Konsum anzupassen und ihn ständig zu übertreffen. Dave Ramsey hat das sehr gut wiedergegeben, als er sagte: We buy things we don't need with money we don't have to impress people we don't like.” Damit drückt er aus, dass wir in einer Leistungsgesellschaft leben, in welcher das Geld leider eine sehr große Rolle spielt. Mit unserem Geld wollen wir Menschen beeindrucken, die wir vielleicht noch nicht mal leiden können. Zum Beispiel wenn wir uns ein teures Auto oder Handy leisten, um unsere Nachbarn oder Arbeitskollegen zu beeindrucken.
Diese Art von Lebenstil hat sich mit der Zeit immer mehr verbreitet, weil in unserer Gesellschaft die materiellen Werte wichtiger geworden sind. Oftmals hat man das Gefühl, dass sie wichtiger als menschliche Werte sind. Das ist zum Beispiel in der Schule gut erkennbar, weil den meisten Kindern wichtig ist, welche Marke sie tragen. Falls jemand sich nicht anpasst, also keine Markenklamotten trägt, wird diese Person oft ausgeschlossen. Dies ist ein Grund warum in einigen Schulen eine Kleiderordnung eingeführt wurde, damit es keine Ausgrenzung bzw. weniger Ausgrenzung gibt. Daran erkennt man wie früh Kinder schon durch ihr Umfeld materiell geprägt werden. Doch stattdessen sollten Kindern in der Erziehung wichtige Werte beigebracht werden, wie zum Beispiel höflich, respektvoll, tolerant und hilfsbereit zu sein. Diese Werte formen nämlich den Charakter eines Menschen und lassen ihn im Gegensatz zu einem nach Geld strebenden Menschen sympathisch wirken. Zudem werden die Kinder ihren Kindern diese Werte weitergeben und diese Menschen werden einen Teil der Gesellschaft ausmachen. Dies ist wichtig, weil die menschlichen Werte in unserer konsumgeprägten Welt immer mehr in Vergessenheit geraten.
Deswegen ist es wichtig sich immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, dass es uns sehr gut geht, wenn man unser Leben mit dem Leben von Menschen aus ärmeren Ländern oder Ländern, in denen Kriege oder Naturkatastrophen herrschen, vergleicht. Anstatt auf den Besitz von anderen Menschen neidisch zu sein, sollte man über das froh sein, was hat man hat. Den Menschen muss klar werden, dass die Welt nicht untergeht, wenn sie weniger als jemand anderes besitzen. Andere Menschen haben nicht einmal genug zu essen und selten ein schönes und sicheres zu Hause. Wir sollten für die überlebenswichigen Dinge dankbar sein, wie zum Bespiel einen Job zu haben, welcher uns unser Leben sichert. Damit wir uns Essen und ein Dach über dem Kopf leisten können. Vielleicht ist dies für viele Menschen selbstverständlich, doch es hätte einem auch anders ergehen können. Außerdem weiß man oft nie, wie lange es einem gut gehen wird. Vielleicht wird man irgendwann sein Geld verlieren oder es wird einfach nichts mehr wert sein, aufgrund von Kriegen oder ähnliches. Bescheidenheit und Bodenständigkeit sind ebenfalls zwei wichtige menschliche Eigenschaften, die unserer Gesellschaft immer mehr fehlen, obwohl sie für einen menschlichen Charakter sehr entscheidend sind. Unser Charakter sollte wichtiger als unser Besitz sein. Natürlich werden wir uns mit dem Alter mehr leisten können, das muss aber nicht heißen, dass wir uns von den materiellen Werten vollständig abhängig machen sollen.
Des Weiteren müssen wir uns bewusst machen, dass schöne Momente und menschliche Nähe nicht erkauft werden können. Das sind nämlich Erfahrungen, die unser Leben und uns selbst ausmachen. Falls Menschen versuchen sich andere Menschen zu erkaufen, werden diese Menschen nie „wahres Glück“ wie zum Beispiel wirkliche Liebe kennenlernen, was sehr traurig ist und diese Menschen wahrscheinlich gefühlskalt werden lässt. Wenn wir Geld haben, aber alleine oder unheilbar krank sind, kann uns das Geld auch nicht weiterhelfen. Deswegen sind zwischenmenschliche Beziehungen und ein bescheidender Charakter sehr wichtig, um sozial agieren zu können. Diese Beziehungen und menschlichen Werte existieren schon seitdem wir Menschen auf der Erde leben und sollten auch weiterhin erhalten bleiben, auch wenn sich viel in der Welt verändert.
Am Ende des Lebens zählt nämlich der Mensch und nicht dessen Besitz. Der Tod macht uns alle gleich, so wie bei unserer Geburt. Am Anfang unseres Lebens sind wir noch unwissend, nicht von Vorurteilen und der Gesellschaft geprägt und frei von diesen Zwängen. Mit der Zeit schauen wir uns immer mehr das Verhalten von anderen Menschen ab und ahmen es nach, wir passen uns unserem gesellschaftlichen Umfeld an. Dabei vergessen wir oftmals was wirklich wichtig im Leben ist, weil wir von den nach Machthungrigen und geldgierigen Menschen geblendet und beeinflusst werden. Dadurch wird vielen Menschen der freie Wille zu Leben genommen, weil sie unbewusst von der Gesellschaft und deren Bedürfnissen gesteuert werden. Doch wenn der Mensch stirbt spielt sein Besitz keine Rolle mehr für ihn, weil er niemanden mehr beeindrucken muss. Es liegt an jedem selbst, wie er in Erinnerung behalten werden möchte. Entweder werden die Menschen einen Menschen wegen seines Besitzes in Erinnerung behalten, welcher vermutlich schnell verblassen wird. Dieser Mensch wird wahrscheinlich schnell vergessen werden, weil einige Menschen einen Besitz haben und dieser Mensch aufgrunddessen nichts Besonderes ist. Falls der Mensch in seinem Leben aber etwas Gutes erreicht hat, wie zum Beispiel eine Erfindung oder jemandem geholfen hat u.s.w., wird er den Menschen garantiert lange im Gedächtnis bleiben. Denn der Charakter eines Menschen entscheidet am Ende wirklich wer sich an ihn erinnern wird und wer nicht. Deswegen sollte ein Mensch so viele menschliche Werte wie möglich aufweisen, weil ihm materielle Werte keine richtigen Freunde bringen, die sich an ihn erinnern werden, wenn er nicht mehr auf Erden ist.

Donnerstag, 25. Mai 2017

Lebe im Hier und Jetzt

Erlebst du gerade einen schönen Moment? Ja? Sehr gut, dann genieße diesen Moment so lange und intensiv wie möglich. Denn dieser Augenblick ist vergleichbar mit einer Liebe. Eine Liebe kann wunderschön, aber auch unglaublich schmerzhaft sein, genauso wie eine Lebenssituation. Außerdem kannst du eine Liebe genauso wenig wie einen Moment festhalten, weil sie irgendwann vorüber seien wird. Sei es durch eine Trennung oder durch den Tod einer geliebten Person. Momente vergehen viel zu schnell, auch wenn uns das in dieser Zeit meist nicht bewusst ist. Entweder geht uns die Zeit zu langsam rum oder wir schätzen den Moment nicht wirklich, weil wir denken, dass wir diesen und viele weitere noch oft erleben werden. Jedoch existiert dieser eine Moment nur ein einziges Mal, da er nie wieder genauso wie zu diesem Zeitpunkt verlaufen wird. Mit Sicherheit wirst du von anderen Menschen umgeben sein, dich an einem anderen Ort befinden oder vielleicht jemand anderes sein als jetzt. Die Situation wird eine völlig andere sein. Aus diesem Grund solltest du das „Hier und Jetzt“ so intensiv wie möglich wahrnehmen. Beziehe dazu alle deine Sinne ein: rieche, schmecke, sehe, fühle, taste und schon wirst du dir viel mehr Erinnerungen schaffen, als du es dir erträumt hättest.
Um meine schönsten Momente festzuhalten, mache ich gerne Fotos. Fotos beziehungsweise Videos sind eine geniale Erfindung, um seine Erinnerungen abzuspeichern und sie immer wieder zu wiederholen, selbst wenn sie Jahre her sind. Zudem spiegeln sie gut wieder, wie sich andere Menschen verändern oder wie man sich selbst verändert hat. Dies ist zwar meist auf das Äußere bezogen, jedoch weiß man durch die Fotos eben noch, wie sich bestimmte Menschen zu dieser Zeit verhalten haben. Andererseits ist es immer wieder unheimlich zu sehen, dass die Zeit doch schneller vergeht, als man manchmal denkt. Vor allem wenn man erwachsen wird, möchte man hin und wieder zu Zeiten zurückkehren, in denen man weniger Probleme und Sorgen hatte. Doch leider wurde die Zeitreise noch nicht erfunden, weswegen wir die sich immer weiter drehende Erde akzeptieren müssen. Deshalb ist es so wichtig jeden Moment vollkommen zu genießen, da wir nur dieses eine Leben haben und dieses voll und ganz ausnutzen und nach unseren Vorstellungen so weit es geht gestalten sollten.
Wenn es mir schlecht geht, schaue ich mir auch gerne Fotos von schönen Momenten an, um mich daran zu erinnern, dass es auch gute und nicht nur schlechte Situationen im Leben gibt. Diese Freuden sind genau das, was das Leben ausmacht und auch wenn man sie nicht feshalten kann, sollten wir probieren, das Beste aus ihnen herauszuholen, damit wir später viele schöne Erinnerungen haben, welche möglicherweise an einem Ort abgespeichert sind, auf den wir immer wieder zurückgreifen können, wenn uns danach ist. Vor allem wenn unser Erinnerungsvermögen mit dem Alter nachlässt, was leider automatisch passiert. Doch wenn wir uns unvergessliche Momente gut einprägen oder sie festhalten, können wir gegen einen Erinnerungsverlust vorgehen und es kostet uns nicht einmal viel Anstrengung.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Planlos nach dem Abi

Und wieder einmal geht ein Schuljahr zu Ende, doch nicht irgendeins, es ist mein letztes Schuljahr in meinem gesamten Leben. Und nun? Man sagt, dass einem nach dem Abitur alle Türen offen stehen. Wieso eigentlich? Diese Aussage trifft wahrscheinlich zu, weil das Abitur der höchst zu erreichende Bildungsabschluss in Deutschland ist. Immer mehr Schüler erreichen diesen Abschluss und gehen danach auch noch mindestens drei Jahre studieren. Dieser Einsatz ist bewundernwert, aber trotzdem heißt das nicht, dass die Schüler nach ihrem Abi ihren Lebensplan zusammengestellt haben.
Denn es gibt zwischen so vielen verschiedenen Möglichkeiten zu wählen: zum einen kann man direkt nach dem Abitur studieren, vorrausgesetzt, dass der Numerus Clausus für den gewählten Studiengang passt. Wenn dies nicht der Fall ist, muss man schauen, wie man sich seine Wartezeit vertreibt und leider bekommt man oft erst so spät Bescheid, dass man nichts mehr planen kann. Zudem fehlt manchen Schülern nach dem Lernstress auch die Motivation noch weiter zu lernen. Darüber hinaus bietet ein Auslandsaufenthalt eine tolle Möglichkeit eine Fremdsprache zu verbessern, neue Leute kennenzulernen, Lebenserfahrungen zu sammeln und selbstständig zu werden. Jedoch ist dies meistens nicht sehr kostengünstig und muss gut geplant werden. Die Kombination aus Geld verdienen und Ausland kann man mit Work and Travel erreichen. Dabei arbeitet man für jemanden, kann meistens auch bei dieser Person für einen gewissen Zeitraum leben und erhält dafür ein wenig Taschengeld. Ob man sich direkt nach dem Schulabschluss alleine in ein anderes Land traut, um dort zu arbeiten, ist wieder die andere Frage.
Eine weitere Möglichkeit für die Orientierung ist das freiwillige soziale Jahr. In diesem Jahr arbeitet man in einer sozialen Einrichtung, wie einem Kindergarten oder ein Altenheim und bekommt dafür einen Lohn ausgezahlt. Dadurch kommt man mit vielen neuen Menschen in Kontakt und wird garantiert sozialer und hilfsbereiter werden. Des Weiteren gibt es ein freiwilliges ökologisches Jahr, welches sich in der Natur abspielt. Diese Arbeit soll etwas Gutes bezwecken und dem ein oder anderen helfen, seine Richtung zu finden.
Andererseits kann man nach dem Abitur auch eine Ausbildung beginnen, um sich von den Eltern unabhängig zu machen und gleich ins Berufsleben zu starten. Doch wieder einmal wird man sich fragen, in welchen Bereich man gehen wird. Schließlich hat man genügend Berufe zur Auswahl stehen.
In der Schule wird man meiner Meinung nach zu wenig auf die Zeit nach der Schule vorbereitet. Zwar hat man ein bis zwei Praktika, aber diese bringen einen oft nicht weiter und vielen Jugendlichen werden auch keine verantwortungsvollen Tätigkeiten übertragen, weil die Arbeitergeber ihnen nichts zutrauen. Dies führt dazu, dass den Schülern der Einblick in den Beruf verwehrt wird. Dadurch verschwenden sie oft ihre Zeit, anstatt sich für einen Beruf zu begeistern, der sie eigentlich interessieren könnte. Die Schule sollte zwar nicht über den kompletten Weg nach dem Abschluss ihrer Schüler entscheiden, jedoch sollte sie manche Schüler, die sehr planlos sind, möglicherweise besser unterstützen. Viele Schulen stellen zum Beispiel auch eine Berufsberatung oder Informationen zu Bildungsmessen zur Verfügung, was sehr hilfreich für manche Schüler seien kann.
Wie man sieht gibt es viele Möglichkeiten nach dem Abi, jetzt muss man sich nur noch darüber im Klaren werden, welche die richtige für einen ist. Diese Entscheidung sollte gut abgewogen werden, da sie der erste Schritt auf dem Weg zum Ziel ist. Trotzallem muss ein Weg eingeschlagen werden, ob man will oder nicht, da man die Zeit leider nicht anhalten kann. Falls dieser Weg der falsche seien sollte, wird man dies sowieso früher oder später merken und kann ihn gegebenfalls noch wechseln. Denn es gibt kaum jemanden, der einen Weg ohne Hindernisse und Umwege gegangen ist. Zudem lernt man aus Fehlern auch am besten, weswegen man sich nach dem Abitur schon einmal für eine Richtung entscheiden sollte. Ob diese dann richtig war, sieht man nur, wenn man es ausprobiert.

Sonntag, 7. Mai 2017

Willst du meine Tinderella sein?

Na hat euch auch das Tinderfieber oder wie auch immer die ganzen Singleapps heißen mögen, gepackt? Wenn nicht erkläre ich euch noch einmal kurz was Tinder überhaupt ist. Auf Tinder könnt ihr ein Profil von euch anlegen und dieses mit Fotos und Informationen über euch füllen. Bei den Einstellungen könnt ihr bestimmen wie alt eure Tinderpartner seien sollen oder wie weit entfernt sie wohnen sollen. Nun könnt ihr eigentlich auch schon mit dem „Spielen“ loslegen, indem ihr Fotos angezeigt bekommt und anhanddessen entscheiden könnt, ob sie euch zusagen oder nicht. Wenn ihr nach links auf das X klickt, verschwindet diejenige Person. Falls ihr auf den Haken klickt, zeigt ihr euer Interesse an der Person. Wenn ihr Glück habt, bekommt ihr einen Match. Das passiert, wenn euch die Person, die ihr gelikt habt, zurücklikt. Danach seid ihr dann in der Lage dazu die Person anzuschreiben oder ihr wartet bis sie euch anschreibt.
Durch diese Apps hat sich allen Singles da draußen eine ganz neue Welt geöffnet: der digitale Raum zum Kennenlernen und Flirten und das auch noch kostenlos. Der Vorteil an dieser Art des Kennenlernens ist ganz klar, dass es sehr schnell geht und unkompliziert ist, da man sich nach seinen Ansprüchen richten kann, ohne jemanden persönlich abzuservieren. Natürlich ist dies sehr oberfläch, aber in einer Bar würde man vermutlich auch zuerst auf das Aussehen schauen und danach auf den Charakter. Wir leben nun einmal in einer Welt, in der zumindestens auf den ersten Blick das Aussehen entscheidender ist, weil wir uns von attraktiven Menschen angezogen fühlen. Am Anfang kommt man sich bei der Benutzung von diesen Apps wie in einem Supermarkt vor, in dem man nach der besten Beute sucht, jedoch gewöhnt man sich schnell daran. Meiner Meinung nach machen diese Apps definitiv süchtig, wenn man dort viel unterwegs ist, weil man ständig neue Menschen entdecken will. Vielleicht hofft man unter der großen Auswahl den Seelenverwandten zu finden, doch wer weiß, ob das überhaupt möglich ist?
Auf Tinder findet man auf jeden Fall viele offene, nette Menschen, aber den oder die Richtige zu finden, dauert trotzdem länger. Jedoch haben schüchterne Pesönlichkeiten auf Tinder glücklicherweise höhere Chancen, weil sie erstmal durch ein wenig Schreiben mit anderen Personen in Kontakt treten können ohne sofort mit ihnen konfrontiert zu werden. Dadurch tauen sie bei einem ersten Treffen vielleicht mehr auf, weil sie ihr „Date“ schon etwas durch den Chat kennen. Des Weiteren findet man auf diese Weise Menschen, die man möglicherweise nie in seinem eigenen Umfeld kennengelernt oder angesprochen hätte. Außerdem muss daraus auch nicht die Liebe des Lebens entstehen, stattdessen stehen einem viele Möglichkeiten wie Freundschaften oder Freundschaften mit gewissen Vorzügen offen. Zudem kann man auch nur von Menschen kontaktiert werden, die einem auch gefallen und nicht von irgendwelchen aufdringlichen Personen. So gesehen ist es Liebe auf den ersten Klick, welche unerahnte Folgen haben kann.
Problematisch wird es nur, wenn die Person im wahren Leben nicht ihrem Tinderprofil entspricht, sei es nun auf das Aussehen oder den Charakter bezogen. Das ist wirklich eine frustrierende Erfahrung, aber wenn das Date die Getränke bezahlt, kann darüber ein klein wenig hinweg gesehen werden. Jedoch muss man am Ende selbst entscheiden, ob die Person zu einem passt oder nicht und das findet man nur raus, wenn man sich mit ihr trifft und zwar am besten nach einer kurzen Zeit, damit die Spannung erhalten bleibt.
Viele Leute haben Angst sich so eine App zu holen oder ihren Freunden davon zu erzählen, weil sie nicht als oberflächlich oder unromantisch abgestempelt werden wollen, aber eigentlich ist nichts dabei so eine App zu haben, da sie meiner Meinung nach viele Vorteile bietet. Außerdem sollte man selbst bestimmen, auf welche Art man sich seinen Partner aussucht und so eine App ist eben im 21. Jahrhundert nichts mehr Abwegiges. Das Gute ist ebenfalls, dass diese App sowohl für Alt, als auch für Jung zu nutzen ist und so für jeden hoffentlich jemand dabei ist, der das Herz höher schlagen lässt. Ich kann nur jedem empfehlen es auszuprobieren, womöglich ist dein Tinderprinz oder deine Tinderella dir schon näher, als du denkst. 
 Bildergebnis für tinderella
Quelle:  http://www.collegehumor.com/video/6948903/tinderella-a-modern-fairy-tale

Donnerstag, 13. April 2017

Kampf gegen die kaputte Welt

Hey, dies soll kein pessimistischer Text über den Untergang der Welt sein, aber derzeit kann ich auch nicht nur Positives über unsere Welt berichten. Wir leben mittlerweile in einer Welt, die nicht mehr so sicher ist, wie wir sie mal kannten. Davon abgesehen war unser Lebensraum zwar noch nie der sicherste, jedoch sind wir immoment von Gefahren bedroht, die wir nicht kontrollieren können und das ist beängstigend. Der Terrorismus hat sich in den letzten Jahren meiner Meinung nach verschärft und ist nicht mehr aufzuhalten. Wir wissen nicht wann und wo der nächste Anschlag verübt werden wird und wir müssen uns bewusst sein, dass wir uns dieser Gefahr aussetzen, sobald wir uns in einem öffentlichen Raum aufhalten, in dem sich viele andere Menschen befinden. Außerdem sind Terroristen leider auch nicht leicht ausfindig zu machen, da sie sich oft erst nach einiger Zeit radikalisieren oder durch den Flüchtlingsstrom nach Europa gelangt sind. Jedoch kann man diese Ereignisse nicht mehr rückgängig machen und nicht nur einen Schuldigen benennen, weil vor allem durch die Globalisierung viele Konflikte entstanden sind, die sehr verworren und aufgrunddessen nicht leicht zu lösen sind.
Trotz alledem müssen wir in diesen unsicheren Zeiten zusammenhalten, denn wir befinden uns indirekt im Krieg, auch wenn viele Menschen das immer noch nicht wahrhaben wollen. Seit einiger Zeit habe ich das nun wirklich begriffen, auch wenn es keine schöne Erkenntnis ist. Dadurch dass wir uns zum Beispiel an der Luftaufklärung gegen den IS beteiligen, müssen wir natürlich auch mit Gegenmaßnahmen für unsere Gesellschaft rechnen. Zudem liegt Europa definitiv im Visier der Terroristen, weil sie unsere Werte wie Freiheit und Demokratie zerstören wollen. Sie möchten Verunsicherung in unserem Umfeld und unseren Köpfen erreichen, was ihnen leider auch teilweise gelingt. Doch das Einzige was wir tuen können ist uns unsere Freiheit und Lebensfreude nicht nehmen zu lassen, auch wenn diese Gelassenheit durch die Todesopfer nicht einfach umzusetzen ist. Wahrscheinlich hat sich fast jeder schon einmal gefragt, wie es wäre ein Opfer eines Anschlages zu werden, ich jedenfalls habe das bzw. ich habe mich in die Lage der Betroffenen versetzt und das hat mich sehr mitgenommen. Dies zeigt, wie schnell einen die Angst und Panik ergreifen kann, wenn man es zulässt. Andererseits zeigt das, wie realistisch man denkt, weil man die Probleme nicht ausblendet und sich stattdessen mit ihnen auseinadersetzt. Dadurch fängt man an die Veränderungen in unserer Welt zu verstehen und zu akzeptieren., was meiner Meinung nach eine bessere Methode ist, als sie zu verdrängen. Jedoch bedeutet das nicht, dass ich die Motive der Terroristen nachvollziehen kann, im Gegenteil, ich verurteile sie sehr stark. Leider gibt es viele unerklärliche Dinge die auf unserer Welt vor sich gehen, die leider nicht in unserer Hand liegen. Umso älter ich werde, desto mehr sehe ich, wie komplex die Welt ist. Sie steckt voller Probleme, die von vielen Menschen ausgehen, welche es teilweise schon seit einer langen Zeit gibt und die immer komplizierter geworden sind. Als Kind erscheint einem die Welt noch so fremd und man nimmt oft nur die schönen Sachen wahr. Es ist auch gut so, dass die Eltern den Kindern oft viele Freiheiten lassen, um sich zu entfalten und die Welt zu entdecken. Meistens ist es für Kinder das Größte mit ihren Freunden zu spielen und Spaß zu haben. Kinder leben noch in ihrer eigenen Welt und verstehen viele Probleme, die die Welt bereit hält, noch nicht und nehmen die Welt deswegen nicht so grausam wahr, wie sie leider oft ist. Natürlich kann man als erwachsener Mensch ebenfalls positiv eingestellt sein und diese Einstellung unterstütze ich auch. Nichts desto trotz gibt es manchmal Momente, in denen ich mich frage, wieso unsere Welt so kaputt gemacht wird, sei es die Umwelt, die Tiere oder die Menschen. Wir, die Menschen sind leider für einiges Leid in der Welt verantwortlich und eigentlich wäre es unsere Pflicht etwas zu ändern, doch dies machen viel zu wenige, wenn überhaupt...
Deshalb finde ich, dass jeder ein einigermaßen realistisches Bild auf die Welt haben sollte und probieren sollte etwas zu verändern, zum Beispiel gegen Ungerechtigkeit vorzugehen, wenn man sie sieht. Niemand kann die Welt komplett zum Positiven verändern oder retten, weil jeden Tag neue Probleme entstehen, aber jeder könnte versuchen, wenigstens etwas Kleines zu verändern, um die Welt ein Stück zu verbessern. Ich möchte damit auch beginnen, dazu muss ich mir nur noch überlegen, wie ich anfange. Eine gute Möglichkeit ist der Eintritt in Verbände, weil man so Menschen trifft, die ähnliche Interessen haben wie du und ihr sie in einer großen Anzahl von Menschen überzeugender rüberbringen könnt. Des Weiteren kann man an Demonstrationen oder Petitionen teilnehmen, um etwas zu bewegen. Dies beweist, dass schon einige Wege existieren, um etwas zu verändern, man muss sie nur betreten.
Fragt ihr euch auch oft wie die Zukunft aussehen wird, wenn die Welt manchmal jetzt schon gefühlt am Einstürzen ist? Diese Menschenrechtsverletzungen müssen doch irgendwann mal ein Ende finden, aber wenn niemand bereit ist auf seine Machtinteressen zu verzichten, sehe ich schwarz für die Zukunft. Es ist schon sehr traurig und erschreckend zu sehen, wie weit manche Menschen gehen, nur um ihre Macht zu behalten oder auszuweiten, ohne dabei auf andere Rücksicht zu nehmen. Leider ist das keine neue Tatsache und wird sich vermutlich auch nicht groß ändern, wenn niemand dagegen vorgehen wird. Die Menschen, die dagegen vorgehen sind meistens machtlos gegen diejenigen, die an der Macht sitzen. Seit Ewigkeiten gewinnen fast immer nur die, die am längeren Hebel sitzen, doch wieso kann sich das nicht ändern? Mit der Zeit haben sich so viele Sachen entwickelt und es sind neue Gesetze und Gesellschaften entstanden, jedoch werden manche Strukturen vermutlich immer erhalten bleiben. Nichts desto trotz bin ich stolz auf die Personen, die immer wieder für ihre Rechte einstehen und für sie kämpfen. Genau das sollten wir tun, denn wir sind frei und werden nicht dafür geboren uns jemandem zu unterwerfen, sondern uns unser Leben so zu gestalten, wie wir es wollen. Freiheit ist das wichtigste Recht eines Menschen und sollte niemals missachtet werden. Aus diesem Grund müssen wir unsere Freiheit beschützen und sie vor jedem vertreten! Denkt daran: Ihr habt nur ein Leben, also lasst es euch von niemandem nehmen und macht immer das Beste draus! Steht für euch selbst und eure Rechte ein, ganz egal, wie hart dies auch seien mag...

Dienstag, 4. April 2017

Fernweh


Schon wieder sehe ich ein Bild vom Meer auf meinem Handy aufblinken und würde mich am liebsten dorthin teleportieren. Doch leider ist das nicht möglich, auch wenn wir in einer sehr digital geprägten Welt leben. Wie wunderschön es jetzt wäre am Strand zu liegen, den warmen Sand zwischen den Füßen zu spüren und das Rauschen des Meeres zu genießen, hauptsache weg! Diesen Gedanken hat vermutlich jeder von Zeit zu Zeit. Es stimmt einfach, dass Reisen entspannend oder abenteuerreich ist. Dafür muss man auch überhaupt nicht weit wegfahren, sondern nur an einem Ort sein, an dem man den Alltag einmal komplett vergessen kann. Ein Ort, an dem man seine Sorgen fallen lassen kann und von dem man am liebsten nie wieder fort möchte!
Zudem müssen wir uns auch mal eine Erholung gönnen, da wir im alltäglichen Leben oft gestresst sind, wie zum Beispiel durch die Arbeit oder Schule. Am Schönsten ist es, wenn man nicht alleine verreist, sondern schöne Momente noch mit anderen Menschen teilt. Durch diese schönen Momente bleibt man miteinander verbunden und stärkt eventuell auch seine Beziehung. Jedoch kann es auch mal interessant sein, alleine zu verreisen. Denn so wird man garantiert selbstständiger und lernt mit sich selbst auszukommen. Außerdem hat man viel Zeit zum Nachdenken und zum Erholen. Aufgrunddessen würde ich gerne irgendwann mal alleine verreisen, um diese Erfahrung gemacht zu haben. Dabei wird man bestimmt viele neue Menschen kennenlernen, was interessant sein wird. Deswegen empfehle ich jedem mal ab und zu zu verreisen, um seinen Horizont zu erweitern! Gebt euer Geld lieber für eine tolle Erinnerung, anstatt für materielle Gegenstände aus, es wird sich lohnen! Natürlich muss man für eine Reise etwas sparen, aber damit steigt auch die Vorfreude an! Zudem kommt es immer auf einen selbst an, wie viel Geld man ausgibt. Jedoch kann man bestimmt auch mit wenig Geld auskommen, wenn man die Reise gut plant und sich Tipps einholt.
Ich freue mich schon so sehr, wenn ich wieder mal verreisen kann, ihr auch? Wo würdet ihr gerne einmal hinreisen oder wo wird euch eure nächste Reise hinführen? Ich würde auf jeden Fall bald mal wieder ins Warme fahren wollen! Dieses Ziel werde ich vermutlich auch demnächst umsetzen und darauf freue ich mich schon!
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 Quelle: http://kingofwallpapers.com/strand/strand-008.jpg


Montag, 27. März 2017

Die Bedeutung des Schreibens


Schreiben ist eine Tätigkeit, die die meisten Menschen als Kinder lernen und fast täglich ausführen. Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, denn jeder sollte schreiben und lesen können, um sich im Leben zurechtzufinden und etwas Gelerntes aufschreiben zu können. Jedoch ist uns nicht bewusst, was das Schreiben für ein großes Geschenk ist. Das Schreiben ermöglicht uns nämlich unsere ganzen Gedanken irgendwo abzulegen, sei es in einem digitalen Dokument oder auf einem Blatt Papier. Dank dieser Fähigkeiten ist es uns möglich Gedanken festzuhalten, die wir sonst schnell wieder vergessen würden. Zudem können wir uns unsere Gedanken wann immer wir wollen wieder durchlesen, ohne dass sie verschwinden. Außerdem können wir neue Erkenntnisse zu unseren bisherigen hinzufügen, ohne dass die anderen Gedanken verloren gehen. Vielleicht ist inzwischen einige Zeit vergangen, sodass wir unsere damaligen Ansichten mit unseren jetztigen vergleichen können. Dies wird uns Aufschluss darüber geben, ob wir unsere Einstellungen oder Gefühle gegenüber etwas geändert haben, eine Art Selbstreflexion sozusagen. Wenn wir dies über einen längeren Zeitraum regelmäßig machen, sind wir möglicherweise eher dazu in der Lage zu wissen, wer wir sind und was wir wollen. Darüber hinaus können wir unser Leben noch einmal zurückspulen und uns Gefühle oder Erinnerungen nochmal ins Gedächtnis rufen, weil wir sie irgendwo aufgeschrieben haben.
Ich finde es schön, dass wir uns durch das Aufschreiben von Gedanken eine eigene Welt erschaffen können und nur wir entscheiden, wer an ihr teilhaben darf. Zum Beispiel können wir unsere Gedanken öffentlich teilen, wie auf einem Blog oder wir behalten sie nur für uns, in einem Tagebuch mit einem knacksicheren Schloss oder auf dem Computer. Wenn man seine Gedanken öffentlich teilt, kann man auch noch mit anderen Menschen über sie ins Gespräch kommen. Jedoch teilt natürlich nicht jeder die selben Ansichten mit der Person, die ihre Gedanken aufschreibt.
Jedenfalls ist das Aufschreiben von Gedanken eine schöne Möglichkeit sie in dieser schnelllebigen Welt festzuhalten. Ebenfalls kann man mit Worten Gefüle ausdrücken, um zum Beispiel einer anderen Person zu sagen, wie man sich ihr gegenüber fühlt. Dazu ist Schreiben sehr befreiend, da man das Gefühl hat, seinen Kopf zu entlasten. Dies führt auch zu neuen Erkenntnissen oder Lösungen, weil sich der Schreiber intensiver mit sich selbst auseinandersetzt. Zudem stelle ich mir vor, dass durch das Schreiben die Kreativität gefördert wird, weil man seinen gedanklichen Horizont erweitert. Des Weiteren regt Schreiben zu neuen Gedanken an oder bewegt einen dazu, sich über bestimmte Themen genauer zu informieren, um über sie mehr schreiben zu können.
Das alles zeigt, wie sehr uns das Schreiben helfen und befreien kann. Für mich ist Schreiben eine Tätigkeit, die mich befreit, entspannt und zum weiteren Nachdenken anregt. Meiner Meinung nach würde ich jedem empfehlen sich einmal hinzusetzen und irgendwelche Gedanken, die einem in den Sinn kommen, aufzuschreiben, einfach um das Gefühl des Schreibens mal kennenzulernen. Mit der Zeit bekommt man meistens auch mehr Ideen, umso mehr man schreibt und dann realisiert man, dass es gut tut, seine Gedanken auch mal festzuhalten, weil es schön ist, sie sich irgendwann noch einmal durchlesen zu können. Außerdem kann man auch für andere Menschen schreiben, um sie zu berühren und dies ist wirklich eines der schönsten Geschenke, welches man einer Person machen kann. Dieses Geschenk ist nämlich voller Ehrlichkeit und kommt vermutlich von Herzen. Also meine Lieben, jetzt mal ran an die Stifte oder Tastaur, damit ihr eure Gedanken festhalten könnt!

Dienstag, 21. März 2017

Existiert Schicksal?

Das Schicksal wollte es so“ ist ein beliebter Satz nach einem Ereignis, welches möglicherweise nicht so endete, wie es sich jemand ausgemalt hatte. Der Begriff Schicksal wird mit einer höheren Macht gleichgesetzt, über die wir Menschen keinen Einfluss haben. Doch gibt es diese „höhere Macht“ wirklich oder reden wir uns dies nur ein, um die Verantwortung für unser eigenes Handeln zum Teil nicht übernehmen zu müssen?
Auf der einen Seite kann die Frage, ob es eine höhere Macht gibt, die unser Leben beeinflusst nicht beantwortet werden, da es bisher keine wissenschaftlichen Beweise dafür gab. Jedoch ist vieles in unserer Welt noch unerforscht, sodass wir die Existenz einer möglich wirkenden Kraft nicht zu hundert Prozent ausschließen können. Feststellbar ist, dass eine große Zahl der Menschen einer Religion angehört, welche definitiv an ein Leben eines mächtigen Wesens glaubt. Diese Menschen finden in diesem Glauben meistens Halt oder Antworten auf ihre Lebenssituation. Diese Vorstellung kann einerseits schön sein, z. B. wenn man die Liebe seines Lebens findet und weiß, dass dies von jemandem so geplant war. Meistens ist das Schicksal aber ein mieser Verräter, da unser Leben nicht perfekt ist, zumindestens meist nicht für eine lange Zeit. Außerdem ist der Gedanke daran, dass unser Leben vorherbestimmt ist, meiner Ansicht nach nicht logisch, da wir unser Leben größten Teils selbst in der Hand haben und uns nicht mit unserem Schicksal begnügen sollten, da wir viel mehr verdiet haben. Nur weil man z. B. in eine arme Familie mit schlechten Zukunftsaussichten hineingeboren wird, heißt das nicht, dass man die Zukunft nicht ändern kann. Stattdessen erreicht man mehr, indem man viel lernt und einen angesehenen Beruf anstrebt. Deswegen kann das Schicksal eine gute Ausrede sein, um sich über sein Leben zu beschweren, obwohl man es eventuell ändern könnte. Natürlich passieren viele Dinge im Leben auf unerklärliche Weise oder überfordern uns, weshalb wir manchmal an eine höhere Macht denken, die dieses Ereignis beeinflusst haben könnte, aber man kann auch nach der Einstellung leben, dass es keine höhere Macht gibt, sondern das Leben mal schön und mal traurig ist und das einfach so. Wir sind zwar für viele Situationen durch unsere eigenen Entscheidungen verantwortlich, jedoch können wir unser Leben nicht wirklich planen bzw. steuern, denn das wäre zu einfach. Ein gutes Beispiel dafür sind Liebe und Tod, da wir nicht wissen wen wir in unser Herz schließen werden oder wen wir gehen lassen müssen. Das Leben nimmt seinen Lauf und die Dinge, über die wir mächtig sind, sollten wir versuchen zu unserem Vorteil zu verwenden und den Rest haben wir nicht in der Hand, aber wir können ihn vielleicht ändern.
 

Freitag, 10. März 2017

Die Bedeutung von Freiheit

Freiheit, das Wort bedeutet viel für mich, wie wahrscheinlich für fast jeden Menschen. Ich denke, dass man nur glücklich sein kann, wenn man frei ist, da man dadurch das Recht erhält sich frei zu entfalten. Außerdem denke ich bei dem Wort immer an Vögel, sie sind frei, weil sie überall hinfliegen können, wo sie wollen. Sie werden durch ihre Flügel getragen und fliegen in die bestimmte Richtung, in die es sie zieht. Uns Menschen könnte man ebenso mit Vögeln vergleichen: Wir haben auch das Bestreben uns in eine bestimmte Richtung zu bewegen. Und um unsere Träume zu erreichen, wollen wir so wenig wie möglich eingeschränkt sein. Man erreicht meiner Meinung nach die Freiheit, wenn man sich bei einer Sache selbstsicher fühlt, Spaß hat und sich entfalten kann. Du bist glücklich und fühlst dich leicht. Es ist schön, wenn jeder Mensch so eine Art „Droge“ hat, die ihn fliegen lässt. Dadurch wird jeder Mensch zu etwas ganz Besonderem geformt, da jeder unterschiedliche Arten von Freiheit empfindet.
Ich fühle mich zum Beispiel frei, wenn ich tanze. Ich kann meine Gefühle mit der Musik verbinden und sie durch meinen Körper ausdrücken. Dabei kann mich niemand stoppen und ich vergesse alles um mich herum, seien es Sorgen oder Ängste, ich lasse sie einfach los. Bewegung macht allgemein glücklich, weil durch sie Endorphine ausgeschüttet werden. Deshalb rate ich: Bewegt euch, wenn ihr euch schlecht fühlt und es wird euch helfen!
Freiheit ist sich zu fühlen, als ob alles möglich wäre. Du vergisst alles, wenn du dich frei fühlst. Wenn du mit deinen Freunden lachst, dich über den rosa gefärbten Himmel freust, dein Lieblingslied hörst oder die Person die du liebst, deine Hand hält. Es sind die kleinen Dinge, die uns zum strahlen bringen. Ich finde jeder sollte diese Momente bewusster leben. Dies gelingt, indem man einen besonderen Moment bewusst wahrnimt und in seinem Kopf abspeichert. Am Besten schießt man noch ein Foto, damit man sich an den Moment immer wieder zurück erinnern wird. In dieser Welt sind wir alle so gestresst, wegen dem ganzen Druck der auf uns lastet, von der Gesellschaft, der Arbeit oder einem selbst ausgehend. Doch anstatt an dem Druck kaputt zu gehen und uns geschlagen zu geben, sollten wir manchmal einfach abschalten und uns auf die schönen Momente im Leben konzentrieren, da wir nur ein Leben haben und das Beste daraus machen sollten. Ich möchte mein Leben genießen, denn am Ende sind die Erinnerungen das Einzige, was uns bleibt und uns zum Lächeln bringt. Und wer möchte am Ende seines Lebens nicht genau diese Gewissheit haben zu sagen, er hatte ein schönes Leben, welches es sich gelohnt hat zu leben?



















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Erster Blogeintrag: Willkommen an meine Leser!

Hallo meine Lieben,

schön dass ihr auf meinen Blog gestoßen seid. Mein Name ist Sabrina und ich möchte hier meine Gedanken mit euch teilen und mit euch über die verschiedensten Themen ins Gespräch kommen. Die meisten Themen werden die Gesellschaft bzw. den Alltag umfassen, möglicherweise wird auch der ein oder andere politische Beitrag erfolgen. Ich werde sowohl euch, als auch mich selbst überraschen und versuchen meine Beiträge abwechslungsreich zu halten. Ich freue mich jetzt schon darauf, euch zum Nachdenken anzuregen und von euch Rückmeldungen zu meinen Texten zu bekommen. Wenn ihr Themenwünsche habt, könnt ihr sie mir ebenfalls gerne nennen. Zudem müsst ihr wissen, dass ich gerne schreibe, jedoch noch nicht all zu viel Erfahrung habe, weshalb sich meine Schreibkünste mit der Zeit noch entwicklen werden. Dabei könnt ihr mich mit konstruktiver Kritik unterstützen. Ich wünsche euch jetzt schon viel Spaß beim Durchstöbern meines Blogs!