Montag, 9. April 2018

Hallo Frühling!

Endlich ist der Frühling da, auf den wahrscheinlich jeder von uns so sehnsüchtig gewartet hat. Jetzt erwacht die Welt wieder zum Leben. Die Tiere und Menschen kommen aus ihren Häusern und blühen erst so richtig auf, genauso wie die Blumen. Es gibt nicht Schöneres als eine bunte Blumenwiese zu sehen und den Duft der frischen Blüten einzusaugen. Nach einer kalten und grauen Zeit können wir wieder die Wärme der Sonnenstrahlen auf unserer Haut spüren und an der Luft sein. Der blaue Himmel macht sowieso immer gute Laune. Dazu kann man im Frühling so viele schöne Sachen unternehmen, wie zum Beispiel Fahrrad fahren oder picknicken. Alle Menschen sind glücklicher und ausgelassener. Am liebsten würde man durch die Gegend springen, weil man mehr Energie hat und sich fast wie neugeboren fühlt. Der Frühling ist definitiv eine wunderschöne Jahreszeit oder?

Gedanken zum Leben

Wir leben im Jetzt und sind die Köpfe von Morgen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Wir wachsen und mit dem Wachsen entsteht Veränderung. Veränderung muss nichts Schlechtes sein. Sie kann Gutes hervorbringen. Wir träumen davon wer wir sein wollen. Doch wer sind wir jetzt? Wer sind wir in der Zukunft? Wir haben unser Ich in der Hand. Es wird von unserem Umfeld geprägt, doch am Ende entscheiden wir selbst. Existieren wir nur oder leben wir? Wir sollten uns von dem Druck befreien so wie alle anderen zu sein. Wir sollten unsere tollen Persönlichkeiten niemals verstecken, denn Originale sind schöner als Kopien. Lebensfreude und Freiheit sind Antriebskräfte des Lebens. Wenn wir nicht frei sind, sollten wir uns unsere Freiheit erkämpfen. Der Kampf um das was wir wollen ist nicht leicht, aber er wird sich lohnen. Falls nicht, werden wir es nicht nicht bereuen, unser Bestes gegeben zu haben. Denn das Beste zu geben, ist das, was am Ende zählt.

Sonntag, 25. Februar 2018

Die Ausbeutung von Arbeitern durch die Wirtschaft

Der bekannte Spruch „Geld regiert die Welt“ scheint vermutlich zu stimmen, da wirtschaftliche Unternehmen Arbeiter auf der ganzen Welt ausbeuten. Manchmal spüren wir das mehr und manchmal weniger. Oftmals hören wir nur davon, dass vor allem Arbeiter in Entwicklungsländern ausgebeutet werden, da diese weniger Rechte besitzen oder keinen Gewerkschaften angehören. In vielen Entwicklungsländern sind Gewerkschaften auch verboten, damit sich niemand für die eigentlichen Rechte der Arbeiter einsetzen kann. Das ist eine pure Unterdrückung, durch diese die Arbeiter klein gehalten und ruhig gestellt werden sollen. Die Erniedrigung von den Arbeitern spiegelt sich in hohen Arbeitszeiten, vielen Überstunden, sehr schlechten Gehältern und unsicheren Arbeitsverhältnissen wieder. Dazu zählen fehlende Arbeitslosenversicherungen und unmenschliche Arbeitsbedingungen, welche sich beispielsweise in Arbeitsstätten ohne Notausgänge oder unzureichende Belüftung zeigen. Doch nicht nur Entwicklungsländer sind von der Ausbeutung durch wirtschaftliche Unternehmen betroffen, auch in Industriestaaten kommt es vor, dass Mitarbeiter zum Beispiel aufgrund von Personalmangel viele Überstunden machen müssen oder von ihren Arbeitnehmern schlecht behandelt werden. Natürlich sind diese Umstände nicht mit denen von Entwicklungsländern zu vergleichen, jedoch existieren sie auch in einer anderen Art und Weise. Meiner Meinung nach ist es sehr traurig, dass so viele wirtschaftliche Unternehmen diese schrecklichen Arbeitsbedingungen durchsetzen können, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben oder dafür bestraft zu werden. Denn jeder Arbeiter leistet für diese Unternehmen einen wichtigen Beitrag, damit diese überhaupt Umsatz machen können. Anscheinend reichen selbst Schweiß und die größte Anstrengung nicht aus, um von den Gewinnen der Wirtschaft einen kleinen Teil abzubekommen, der zum Leben reichen würde. Stattdessen erhalten die Arbeiter nur Niedriglöhne, keine Absicherungen und keine Rechte, was mehr als unfair ist. Die wirtschaftlichen Unternehmen können so radikal sein, da sie genug Macht und Geld haben, wodurch die Entwicklungsländer von ihnen abhängig geworden sind. Durch diese Abhängigkeit können die wirtschaftlichen Untenehmen die Regeln bestimmen und über den Entwicklungsländern bzw. Arbeitern stehen. Aus diesem Grund ist es schwer einen Ausweg aus dieser Unterdrückung zu finden, da Unternehmen beispielsweise den Arbeitern drohen können, dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren, wenn sie in Gewerkschaften aktiv werden. Dadurch dass eine massenhafte Zahl an Menschen besteht, die jede Arbeit annehmen würden, können Arbeitnehmer leicht und schnell ersetzt werden. Dies geschieht vor allem auch wenn die Arbeiter zu alt sind oder sich nicht den Regeln der wirtschaftlichen Mächte beugen. Das Schlimme daran ist, dass diese Zustände schon seit Jahrhunderten bestehen wie zum Beispiel in der Zeit, in der es legal war, Menschen als eigene Sklaven zu erklären. Zwar gibt es die Menschenrechte und Arbeitsrechte, jedoch werden diese von den Arbeitgebern nicht immer ernst genommen oder bestehen in manchen Ländern auch gar nicht. Doch nach einer so langen Zeit mit Unterdrückung durch mächtige Herrscher, müssen nun endlich mal Veränderungen entstehen. Seien es Streiks, Boykotts, Hilfsorganisationen oder Gewerkschaften, jeder sollte für seine Rechte kämpfen, auch wenn es schwer ist. Natürlich werden schon seit Jahren für die eigenen Rechte gekämpft, doch viele Menschen lassen sich leider immer noch unterdrücken, weil sie Angst haben. Sie haben Angst vor den Konsequenzen ihres Arbeitgebers oder ihrer Regierung. Doch wenn sich wirklich viele Menschen zusammenschließen und für eine Sache kämpfen würden, dann müssten sie doch irgendetwas bezwecken können. Die Machtträger sitzen zwar am längeren Hebel, aber ohne ihre Arbeiter können sie ihre Wirtschaft auch nicht weiter betreiben. Hoffentlich werden sich die Zustände für diese Arbeiter eines Tages verbessern, sonst wird es zu einem immer größeren Elend kommen, für das wirtschaftliche Unternehmen mal die Verantwortung tragen müssen. Denn egal wie reich diese Unternehmen werden sollten, sie werden es immer nur durch die Opfer ihrer Arbeiter schaffen und nicht aus eigener Kraft. Für diese Opfer sollten die Arbeiter endlich mal belohnt werden, da sie es mehr als verdient haben.

Dienstag, 2. Januar 2018

Verinnen der Zeit

Wir befinden uns nun im Jahr 2018 und schon wieder ist ein Jahr vergangen. In dem vergangenen Jahr habe ich so viel erlebt. Zum Beispiel habe ich mein Abitur gemacht, mit dem Führerschein angefangen, war auf einer schönen Hochzeit, auf coolen Partys, habe richtig angefangen zu arbeiten und zu studieren. Außerdem habe bin ich mit einem tollen Jungen zusammen gekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe. So viele Ereignisse, die innerhalb eines Jahres passiert sind. Umso älter ich werde, desto mehr merke ich wie schnell die Zeit verinnt. Ich habe eigentlich immer etwas zu tun, denn das Leben geht immer weiter. Natürlich freut man sich über ein aufregendes und bewegtes Leben, aber manchmal würde ich auch mal gerne auf die Stopptaste drücken, um in bestimmten Momenten einfach länger zu verweilen, weil sie so schön sind. Jedoch rasen viele Momente an uns vorbei und wir haben in diesen Augenblicken nicht mal die Zeit richtig zu atmen, weil wir so gestresst sind, sodass wir die Luft anhalten, bis wir mal ein wenig Zeit für uns haben, um wieder auszuatmen. So viele Menschen leben nur noch unbewusst. Sie sind so sehr in ihrer Alltagsroutine drinne, dass ihnen kleine schöne Momente nicht mehr wirklich auffallen, wie zum Beispiel ein wundervoller Sonnenuntergang auf dem Weg nach Hause. Außerdem sind wir auch oft durch unsere Handys abgelenkt, sodass wir unserem Umfeld weniger Aufmerksamkeit schenken und uns einige Sachen entgehen. Durch das Anschauen von Fotos kann ich für eine kurze Weile nochmal in eine Erinnerung zurücksinken, die schon eine Zeit zurückliegt. Trotzdessen bringt mich vielleicht ein Foto von einem lustigen Moment schon zum Lächeln. Außerdem weiß ich durch ein Foto, was sich seitdem verändert hat. Oftmals möchte man in die Vergangenheit zurück reisen, um bestimmte Momente nochmal zu erleben oder etwas anders zu machen, jedoch ist das nicht möglich. Wir müssen akzeptieren, dass sich die Erde immer weiterdreht. Jeden Tag, auch wenn wir die Zeit manchmal am liebsten anhalten würden. Deshalb ist das Beste um schöne Momente zu wiederholen, entweder viele Fotos von tollen Augenblicken zu machen und sie sich immer wieder anzuschauen, damit sie im Gedächtnis bleiben oder einfach zu lernen bewusster tolle Momente zu genießen. Das mache ich zum Beispiel, indem ich fabelhafte Sonnenuntergänge sehr lange anschaue und viele Fotos davon mache. Dadurch habe ich einen schönen Moment genossen, solange es ging und ihn festgehalten, um ihn mir immer wieder anschauen zu können. Schöne Ereignisse muss man aber nicht immer fotografieren, man kann auch darüber schreiben oder etwas von dem Erlebnis mitnehmen, auf einem Konzert wäre es zum Beispiel die Konzertkarte. Wenn man sich bestimmte Erlebnisse notiert, kann man sich später vermutlich besser an sie erinnern und noch einmal in den Moment zurück gehen und sich den Text immer wieder durchlesen, bis man ihn auswendig kann, sofern man das will. Die meisten Momente in unserem Leben bleiben leider nicht für immer, weshalb man sie so viel genießen sollte, solange es geht. Also los, fangt an die kleinen Momente zu genießen und macht das Beste aus eurem Leben soweit es geht! :)

Sonntag, 10. Dezember 2017

Konzerte

Vor kurzem war ich nach einiger Zeit  wieder auf zwei Konzerten und habe gemerkt, dass mich das unglaublich glücklich gestimmt hat. Musik löst Gefühle in uns aus, oft sind das Endorphine, welche ich auf den Konzerten gespürt habe. Sie haben mir ein Dauergrinsen auf meine Lippen gezaubert und meinen Körper mit einer solchen Leichtigkeit gefüllt, die mich auch noch den nächsten Tag begleitet hat. Während der Konzerte habe ich mich so frei und unaufhaltbar gefühlt. Vor allem auf dem Rockkonzert konnte ich alles fallen lassen und habe fast durchgehend getanzt und mitgesungen. Meiner Meinung nach ist ein Konzertbesuch immer eine gute Idee, weil man sich währenddessen so lebendig und frei fühlt, was man manchmal braucht, um aus dem eigenen Alltag auszubrechen. Ebenfalls verbindet Musik einander. Man kann dieses Erlebnis also mit jemandem zusammen teilen oder möglichweise neue Menschen kennenlernen, die den eigenen Musikgeschmack teilen. Zudem lernt man Vorbands kennen, die wahrscheinlich in die selbe Musikrichtung wie die Hauptband gehen und bekommt dadurch Zugang zu neuen und oft auch noch unbekannteren Künstlern. Außerdem ist es nochmal ein ganz anderes Erlebnis, wenn man Musik live hört, anstatt nur über eine Anlage, weil man die Künstler sieht und die Musik vermutlich noch mehr spürt. Ebenfalls hat man die Möglichkeit ungewöhnliche Versionen eines Liedes zu hören, zum Beispiel in Form von Akkustikversionen oder Gitarrenbattles etc. Des Weiteren gibt es nichts Schöneres als in einem Menschenchor zu singen, weil man sich dann mit den ganzen fremden Menschen verbunden fühlt. Zwar kennt man diese Menschen um sich herum nicht, dies ist aber egal weil man die selbe Musik mag, egal wer die Person neben einem auch seien mag. In diesem einen Moment genießt man einfach nur die Musik, die von allen Menschen in diesem Raum gefeiert wird. Deshalb sollte man auf so viele Konzerte gehen, wie man kann, denn man lebt nur einmal und sollte das ausnutzen!

Freitag, 24. November 2017

Liebe...


Liebe, dieses Wort mit dem magischen Klang löst in uns allen etwas aus. Das ist auch normal, weil es ein Gefühl ist, welches wir alle in unserem Leben kennenlernen. Es beginnt schon mit unserer Geburt. Meistens sind wir Menschen aus einer Liebe zwischen zwei Menschen -zumindestens in diesem einen Zeitpunkt- entstanden. Während unseres Lebens werden wir von einigen Personen geliebt werden, seien es Personen aus der eigenen Familie, dem Freundeskreis oder Geliebte.
Die Liebe zu der Familie und den Freunden ist eine so schöne und große Liebe, weil man sie auf mehrere Personen aufteilen und zurück erlangen kann. Dieses Gefühl Menschen zu haben, die immer für einen da sind und bei denen man man selbst seien kann ist unbezahlbar.

Doch irgendwann kommt im Leben der Zeitpunkt, in dem man sich eine Liebe nur von einer bestimmten Person wünscht. Einfach weil man diese eine Person faszinierend findet und sich von ihr angezogen fühlt. Dieses Gefühl möchte man natürlich zurück bekommen. Diese Liebe fühlt sich definitiv noch einmal anders an, als die Liebe zu Freunden. Wenn man eine Person liebt, möchte man mit ihr sehr lange zusammenbleiben, wohingegen sich einige Freundschaften oft mal nach einer gewissen Zeit auflösen. Außerdem hat man ein ständiges Glücksgefühl, wenn man sich mit dieser einen Person umgibt. Natürlich kann man alleine oder mit Freunden auch sehr glücklich sein, jedoch macht alles mit dieser einen Person viel mehr Spaß, egal ob große oder kleine Sachen. Selbst banale Handlungen wie Zähne putzen oder essen sind zu zweit doppelt so schön, wie alleine.
Liebe ist ein unbeschreibliches Gefühl, welches man aber mit ein paar Wörtern versuchen zu umschreiben kann. Zuallererst ist dieses Gefühl sehr intensiv. Wenn man aus vollem Herzen liebt, kann einen Liebe krank und unkontrollierbar machen. Das bedeutet, dass es sehr schwer ist seine Gefühle zu steuern, was eh nicht einfach ist. Meiner Meinung nach ist Liebe wie eine Droge: Sie kann dich sehr glücklich machen, dich aber auch zerstören, sobald du dich von ihr abhängig machst, was automatisch passiert, wenn einem jemand viel bedeutet. Jedoch sollte jeder diese „Droge“ mal probiert haben, weil sie ein unglaubliches Gefühl in einem auslöst. Am Anfang ist die Liebe am schönsten. Sie ist nämlich frisch, aufregend und macht sehr süchtig. Am liebsten würde man fast jede Sekunde bei seinem Geliebten verbringen und genießt die Zeit, die man mit dieser Person hat sehr. Zudem ist es wunderschön, wenn einem die Person das Gefühl gibt, etwas sehr Wertvolles zu sein. Dadurch fühlt man sich gebraucht und geschätzt und wer will dieses Gefühl bitte nicht haben?
Darüber hinaus kann man bei der anderen Person sowohl stark, als auch schwach sein. Stark fühlt man sich, wenn man von der anderen Person in allen Lebenslagen unterstützt wird und die andere Person nicht nur die guten Seiten an einem liebt. Die Akzeptanz von schwachen bzw. schlechten Seiten ist sehr wichtig, da kein Mensch perfekt ist, aber trotzdem aufgrund seiner gesamten Persönlichkeit geliebt und wertgeschätzt werden möchte. Durch die Öffnung der eigenen Emotionalität entsteht ein Vertrauen zwischen zwei Personen, was sehr wichtig ist, um eine Beziehung aufrecht zu erhalten. Außerdem zeigt man mit seinen Gefühlen, dass man verletzlich ist und der anderen Person seine Schwächen anvertraut. Dadurch gibt man der anderen Person das Recht einen zu verletzen, weil man sich auf einer gewissen Art und Weise verwundbar macht. Wie sehr man das nach außen trägt, entscheidet man am Ende aber selbst.
Liebe gibt dem Leben auch einen Sinn. Oftmals fragen wir uns nämlich, was der Sinn des Lebens ist und erhalten darauf keine befriedigende Antwort. Liebe ist aber auf jeden Fall eine sinnvolle Antwort, da man gebraucht wird, wenn man jemanden liebt. Die andere Person braucht einen und man braucht die andere Person. Das ist ein sehr bedeutsamer Grund zum Leben, welchen man leider manchmal erst zu spät begreift, vielleicht wenn es schon zu spät ist.
So viele Menschen machen unser Leben einfach schöner und das nur durch ihre Art. Ich finde man sollte das wertschätzen, weil dies ein großes Geschenk ist, von dem man lange etwas haben kann, wenn man es richtig pflegt.
Natürlich ist keine Liebe perfekt, -wie es in den Liebesfilmen leider viel zu oft dargestellt wird- aber man kann immer an ihr arbeiten. Genauso wie man an sich selbst arbeiten kann, diese Selbstreflexion hilft einem manchmal weiter sich in eine andere, vielleicht in eine noch bessere Person zu verwandeln. Ebenfalls beweist die Fähigkeit jemand anderen zu lieben und sich um die Liebe zu kümmern, dass man ein Empathievermögen besitzt und kein Egoist ist. Viel zu oft denkt man nur an sich selbst und macht sich dadurch einige Beziehungen kaputt, aber wenn man etwas weniger an sich selbst und mehr an beide Partner denkt, wird man garantiert glücklicher werden.
Meiner Meinung nach lohnt es sich sich der Liebe mal hinzugeben, wenn ihr dieses Glück finden solltet, da es ein so intensives und schönes Gefühl ist und alleine die Erfahrungen euch im Leben weiterbringen werden.

Das waren meine eigenen Erfahrungen und Vorstellungen zur Liebe. Was ist Liebe für euch? In welchen Punkten stimmt ihr mit mir überein und in welchen überhaupt nicht? Lasst es mich bitte in den Kommentaren wissen :).

Mittwoch, 15. November 2017

Zu wenig Aufklärung in der Schule?

Ich bin nun seit einigen Monaten aus der Schule raus und mir fällt langsam immer mehr auf, dass in der Schule Themen, die notwenig sind, um im Leben zurechtzukommen, leider überhaupt nicht behandelt werden. Wenn man nämlich anfängt zu arbeiten, macht man sich Gedanken über die Beiträge, die an den Staat gehen, sprich Rentenabzüge, Sozial- und Krankenversicherungsabzüge oder die Steuern. Dazu werden in einigen Jahren garantiert auch Kosten für Miete, Strom, Wasser... entstehen, doch wer sagt einem wie man das alles regeln soll?
Die Schule jedenfalls nicht. Natürlich lernt man in der Schule viele sinnvolle Sachen, die auf jeden Fall zur Allgemeinbildung beitragen. Nur was bringt das einem viel im Leben? Ich möchte auf keinen Fall abstreiten, dass eine gute Allgemeinbildung wichtig ist, jedoch finde ich viele Themen in der Schule einfach unnötig, da man sie für sein Leben oft nicht mehr gebrauchen wird. Das Traurige daran ist auch, dass man krampfhaft versucht dieses Wissen in sich aufzunehmen, obwohl es einen nicht interessiert und man weiß, dass man es später nicht mal gebrauchen wird. Diese Quälerei tut man sich dann an, um seinen Schulabschluss zu bekommen. Dabei frage ich mich, ob es wirklich sinnvoll ist, etwas zu lernen, was man kurz nach seiner Schulzeit möglicherweise schon vergessen hat und niemals gebrauchen wird?

Stattdessen sollte man möglicherweise Fächer wie kochen oder Arbeitslehre wieder einführen oder länger beibehalten, da dies für die Zukunft sehr hilfreich seien könnte. Ich bin zum Beispiel 19 Jahre alt und kann kaum etwas kochen und ich weiß, dass ich in dem Bereich nicht die Einzige bin. Mir wurde nie viel dazu beigebracht, weshalb ich es mir jetzt selbst beibringen muss. Natürlich trägt das auch zur Selbstständigkeit bei, aber trotzdem fände ich es sinnvoll, wenn man sich schon früher damit auseinandersetzt, einfach um sich später selbst versorgen zu können.

Ein weiterer wichtiger Bereich ist die politische Bildung. Auf der Oberstufe kann man Powi nach der 12. Klasse abwählen, obwohl dies ein Fach ist, welches z. B. über gesellschaftliche Zustände oder Regierungssysteme informiert. Das sind Gebiete, die uns alle betreffen. Viele Menschen interessieren sich leider auch nicht für Politik, weil es für sie in der Schule nie interessant genug gestaltet wurde. Jedoch kann eine solche Unaufgeklärtheit auch dazu führen, dass Bürger sich selbst nicht informieren, da sie sich einfach nicht für die Politik interessieren. Dadurch können sie leicht betrogen werden, wenn sie nicht aufgeklärt sind. Zwar haben sie die Mittel -Medien-, um sich zu informieren, tun dies aber nicht oder nur oberflächlich. Dies könnte wiederum dazu führen, dass sie sich auch für Wahlen nicht ausreichend informieren oder auch gar nicht wählen, weil sie keine Ahnung haben. Nicht jeder hat die Zeit sich jeden Tag über die Politik zu informieren, aber meiner Meinung nach ist es schon wichtig, sich regelmäßig aufklären zu lassen oder sich selbst aufzuklären, damit man einfach nicht für dumm verkauft wird.

Am besten ist es, wenn diese Aufklärung in der Schule beginnt. Deshalb wäre ich schon dafür die Schulbildung etwas zu erneuern. Wie seht ihr das? Welche Fächer oder Themen würdet ihr gerne den Stundenplänen hinzufügen und welche Fächer möglicherweise ersetzen?