Sonntag, 16. Juli 2017

Wieder einmal Kind sein

Ich sehe eine Schaukel und spüre diesen Drang mich auf sie zu setzen und bis in die Wolken hinein zu schaukeln. Genau das mache ich auch. Mir ist es egal, ob ein Spielplatz eigentlich nur für Kinder geeignet ist. Ich setze mich auf die Schaukel und nehme immer mehr Anschwung, bis ich ganz oben ankomme und das Gerüst aufgrund meiner Energie zu wackeln beginnt. In diesem Moment fühle ich mich so glücklich und frei. Die Schaukel bewegt sich immer höher und schneller, bis ich das Gefühl habe, beinahe im Himmel zu sein. Meine Haare wehen im Wind und ich sehe vermutlich wie ein überglückliches Kind aus, welches den ganzen Tag nichts anderes macht, außer zu schaukeln. Dabei kann man wunderbar seine Sorgen vergessen und in eine andere Welt eintauchen. Manchmal brauchen wir das: Das Gefühl wieder einmal ein Kind zu sein.
Als Kind hatte man viel kleinere Probleme -wenn überhaupt- und konnte sich kindisch benehmen und musste sich nicht verstellen, weil das einem alles egal war. Doch dann wird man älter und mit dem Alter kommen die Sorgen und Regeln, an die man sich halten muss. Wie gerne würde man gelegentlich einmal rutschen, schaukeln oder ein Spiel spielen. Jedoch wird man höchstwahrscheinlich schief angesehen, wenn man sich wie ein Kind benimmt. Daraufhin werden Sprüche folgen wie: „Du bist doch viel zu alt dafür“ oder „Ist es dir nicht peinlich, dass du das machst?“. Auf solche Sprüche kann man eigentlich nur entgegnen: „Man ist nur so alt, wie man sich fühlt“ oder „Wenigstens habe ich Spaß am Leben“ usw. Denn wir können uns so verhalten, wie wir uns fühlen und das machen, worauf wir Lust haben, auch wenn wir schon älter sind. Natürlich gibt es gewisse Grenzen und Regeln, die man nicht überschreiten sollte, aber sich mal anders zu verhalten wird bestimmt Spaß machen. Dies ist wahrscheinlich auch der Vorteil am Elternsein: Man kann mit seinem Kind kindische Spiele spielen und auf den Spielplatz gehen ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen. Wieso sollten das dann nicht auch kinderlose Menschen tun dürfen? Also wenn man Lust auf Schaukeln oder etwas Ähnliches hat, sollte man dies einfach umsetzen. Du solltest nach dem Motto leben: Mach dir die Welt, wie sie dir gefällt! Und schon wird einem Einiges leichter erscheinen.


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Dienstag, 11. Juli 2017

Abenteuer

Hallo meine Lieben, nach einer kurzen Pause melde ich mich wieder zurück, da ich im Urlaub war. Während des Urlaubs ist mir auch die Idee für diesen Text gekommen und möchte ihn gerne mit euch teilen. Zurzeit bin ich auch mit arbeiten beschäftigt, trotzdem hoffe ich, dass ich noch etwas Zeit zum Schreiben finde.

Abenteuer, das ist etwas, was ich erleben will. Für mich ist ein Abenteuer ein Moment, in dem ich etwas Neues und Aufregendes erfahre. Bei diesem Erlebnis kann ich möglicherweise auch viele schöne Orte zu meinen Lieblingsorten erklären. Dies ist zum Beispiel beim Reisender Fall, denn während einer Reise begegnet man neuen Situationen und Menschen, welche einen vielleicht zuerst herausfordern, wodurch man aber umso mehr lernt. Diese Erfahrungen können einem oft auf dem weiteren Lebensweg hilfreich sein. Zudem sieht man viel Neues von der Welt, was einen sprachlos machen kann. Dadurch schätzt man die kleinen Momente, wie einen wunderschönen Ausblick viel mehr und kann für einen Zeitraum komplett von seinem Leben abschweifen. Ein Abenteuer kann Vieles sein, zum Beispiel ein lustiges Ereignis mit Freunden oder auch eine ganz neue Situation, aus der man etwas lernen kann. In meinem Leben möchte ich einige Abenteuer erleben, da sie uns mutiger machen. Wenn wir etwas wagen, gewinnen wir an Selbstvertrauen und möchten uns immer mehr steigern. Es gibt doch nichts Besseres, als in seinem Leben immer höher aufzusteigen und irgendwann an der Spitze zu sein, dabei hat jeder individuelle Ziele und Abenteuer vor Augen. Oft werden Ziele dann auch mit anderen Menschen geteilt und werden zusammen umsetzbar. Eine erbrachte Teamleistung oder ein schöner Moment, den man mit jemandem anderen teilt sind ebenfalls unbezahlbar. Neben der Gewinnung an Mut und Erfahrungen fühlen wir uns während eines Abenteuers lebendiger denn je, da sich unser Leben wahrscheinlich in diesem Moment auf einem Höhepunkt befindet. Am liebsten würden wir den Moment festhalten oder ihn gerne immer wieder erleben, da er so aufregend ist. Deshalb finde ich, dass man so viele Abenteuer wie möglich erleben sollte, da aus ihnen eigentlich nur Positives entstehen kann. Habt ihr Lust auf Abenteuer?

Dienstag, 13. Juni 2017

Sommergefühle

Der Sommer ist etwas Besonderes: er ist nicht immer da, doch wenn er da ist, macht er mich verdammt glücklich. Durch ihn fühle ich mich frei und unbeschwert, weil man den ganzen Tag draußen sein kann und dabei die Zeit vergisst Die Wärme lässt einen entspannen, spendet aber auch Kraft zum Auftanken der im Winter erblassten Seele. Außerdem ist die Natur im Sommer lebendig und so schön anzuschauen, wodurch ich mich mit ihr verbunden fühle. Das schönste Gefühl im Sommer ist es, mit der Hand durch das wilde Gras zu fahren und dabei die frische Luft einzuatmen. Natürlich darf eine Abkühlung im Wasser auch nicht fehlen, um nicht zu überhitzen. Dazu noch leichte Kost, wie Obst oder ein Eis runden den perfekten Sommertag ab. Doch auch die langen Nächte dürfen nicht fehlen, die Nächte in denen Abenteuer zu immer wieder erzählten Legenden werden und in denen wir uns in das Leben verlieben. Holt das Beste aus dem Sommer raus und verschwendet ihn nicht, denn er hält leider wirklich nicht lange an! Werdet kreativ und setzt eure Ideen um. Fahrt an den See, macht ein Picknick oder tanzt im Gras, solange bis ihr euch erschöpft sinken lasst. Fühlt die Wärme auf eurer Haut, riecht die laue Sommerluft und schmeckt das süße Obst auf eurer Zunge. Schätzt die späteren Sonnenuntergänge, die euch den Tag verlängern und schaut sie euch vor allem an! Mehr als den Sommer auszunutzen könnt ihr nicht machen. Viel Spaß dabei!

Samstag, 10. Juni 2017

Menschliche gegen materielle Werte


Heutzutage leben wir in einer Gesellschaft, die ständig den Drang nach Neuem verpürt. Durch diese Gier müssen wir Geld haben, um uns diese Dinge leisten zu können. Daher ist das Ziel von vielen Menschen möglichst viel Geld zu verdienen, um sich dem Konsum anzupassen und ihn ständig zu übertreffen. Dave Ramsey hat das sehr gut wiedergegeben, als er sagte: We buy things we don't need with money we don't have to impress people we don't like.” Damit drückt er aus, dass wir in einer Leistungsgesellschaft leben, in welcher das Geld leider eine sehr große Rolle spielt. Mit unserem Geld wollen wir Menschen beeindrucken, die wir vielleicht noch nicht mal leiden können. Zum Beispiel wenn wir uns ein teures Auto oder Handy leisten, um unsere Nachbarn oder Arbeitskollegen zu beeindrucken.
Diese Art von Lebenstil hat sich mit der Zeit immer mehr verbreitet, weil in unserer Gesellschaft die materiellen Werte wichtiger geworden sind. Oftmals hat man das Gefühl, dass sie wichtiger als menschliche Werte sind. Das ist zum Beispiel in der Schule gut erkennbar, weil den meisten Kindern wichtig ist, welche Marke sie tragen. Falls jemand sich nicht anpasst, also keine Markenklamotten trägt, wird diese Person oft ausgeschlossen. Dies ist ein Grund warum in einigen Schulen eine Kleiderordnung eingeführt wurde, damit es keine Ausgrenzung bzw. weniger Ausgrenzung gibt. Daran erkennt man wie früh Kinder schon durch ihr Umfeld materiell geprägt werden. Doch stattdessen sollten Kindern in der Erziehung wichtige Werte beigebracht werden, wie zum Beispiel höflich, respektvoll, tolerant und hilfsbereit zu sein. Diese Werte formen nämlich den Charakter eines Menschen und lassen ihn im Gegensatz zu einem nach Geld strebenden Menschen sympathisch wirken. Zudem werden die Kinder ihren Kindern diese Werte weitergeben und diese Menschen werden einen Teil der Gesellschaft ausmachen. Dies ist wichtig, weil die menschlichen Werte in unserer konsumgeprägten Welt immer mehr in Vergessenheit geraten.
Deswegen ist es wichtig sich immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, dass es uns sehr gut geht, wenn man unser Leben mit dem Leben von Menschen aus ärmeren Ländern oder Ländern, in denen Kriege oder Naturkatastrophen herrschen, vergleicht. Anstatt auf den Besitz von anderen Menschen neidisch zu sein, sollte man über das froh sein, was hat man hat. Den Menschen muss klar werden, dass die Welt nicht untergeht, wenn sie weniger als jemand anderes besitzen. Andere Menschen haben nicht einmal genug zu essen und selten ein schönes und sicheres zu Hause. Wir sollten für die überlebenswichigen Dinge dankbar sein, wie zum Bespiel einen Job zu haben, welcher uns unser Leben sichert. Damit wir uns Essen und ein Dach über dem Kopf leisten können. Vielleicht ist dies für viele Menschen selbstverständlich, doch es hätte einem auch anders ergehen können. Außerdem weiß man oft nie, wie lange es einem gut gehen wird. Vielleicht wird man irgendwann sein Geld verlieren oder es wird einfach nichts mehr wert sein, aufgrund von Kriegen oder ähnliches. Bescheidenheit und Bodenständigkeit sind ebenfalls zwei wichtige menschliche Eigenschaften, die unserer Gesellschaft immer mehr fehlen, obwohl sie für einen menschlichen Charakter sehr entscheidend sind. Unser Charakter sollte wichtiger als unser Besitz sein. Natürlich werden wir uns mit dem Alter mehr leisten können, das muss aber nicht heißen, dass wir uns von den materiellen Werten vollständig abhängig machen sollen.
Des Weiteren müssen wir uns bewusst machen, dass schöne Momente und menschliche Nähe nicht erkauft werden können. Das sind nämlich Erfahrungen, die unser Leben und uns selbst ausmachen. Falls Menschen versuchen sich andere Menschen zu erkaufen, werden diese Menschen nie „wahres Glück“ wie zum Beispiel wirkliche Liebe kennenlernen, was sehr traurig ist und diese Menschen wahrscheinlich gefühlskalt werden lässt. Wenn wir Geld haben, aber alleine oder unheilbar krank sind, kann uns das Geld auch nicht weiterhelfen. Deswegen sind zwischenmenschliche Beziehungen und ein bescheidender Charakter sehr wichtig, um sozial agieren zu können. Diese Beziehungen und menschlichen Werte existieren schon seitdem wir Menschen auf der Erde leben und sollten auch weiterhin erhalten bleiben, auch wenn sich viel in der Welt verändert.
Am Ende des Lebens zählt nämlich der Mensch und nicht dessen Besitz. Der Tod macht uns alle gleich, so wie bei unserer Geburt. Am Anfang unseres Lebens sind wir noch unwissend, nicht von Vorurteilen und der Gesellschaft geprägt und frei von diesen Zwängen. Mit der Zeit schauen wir uns immer mehr das Verhalten von anderen Menschen ab und ahmen es nach, wir passen uns unserem gesellschaftlichen Umfeld an. Dabei vergessen wir oftmals was wirklich wichtig im Leben ist, weil wir von den nach Machthungrigen und geldgierigen Menschen geblendet und beeinflusst werden. Dadurch wird vielen Menschen der freie Wille zu Leben genommen, weil sie unbewusst von der Gesellschaft und deren Bedürfnissen gesteuert werden. Doch wenn der Mensch stirbt spielt sein Besitz keine Rolle mehr für ihn, weil er niemanden mehr beeindrucken muss. Es liegt an jedem selbst, wie er in Erinnerung behalten werden möchte. Entweder werden die Menschen einen Menschen wegen seines Besitzes in Erinnerung behalten, welcher vermutlich schnell verblassen wird. Dieser Mensch wird wahrscheinlich schnell vergessen werden, weil einige Menschen einen Besitz haben und dieser Mensch aufgrunddessen nichts Besonderes ist. Falls der Mensch in seinem Leben aber etwas Gutes erreicht hat, wie zum Beispiel eine Erfindung oder jemandem geholfen hat u.s.w., wird er den Menschen garantiert lange im Gedächtnis bleiben. Denn der Charakter eines Menschen entscheidet am Ende wirklich wer sich an ihn erinnern wird und wer nicht. Deswegen sollte ein Mensch so viele menschliche Werte wie möglich aufweisen, weil ihm materielle Werte keine richtigen Freunde bringen, die sich an ihn erinnern werden, wenn er nicht mehr auf Erden ist.

Donnerstag, 25. Mai 2017

Lebe im Hier und Jetzt

Erlebst du gerade einen schönen Moment? Ja? Sehr gut, dann genieße diesen Moment so lange und intensiv wie möglich. Denn dieser Augenblick ist vergleichbar mit einer Liebe. Eine Liebe kann wunderschön, aber auch unglaublich schmerzhaft sein, genauso wie eine Lebenssituation. Außerdem kannst du eine Liebe genauso wenig wie einen Moment festhalten, weil sie irgendwann vorüber seien wird. Sei es durch eine Trennung oder durch den Tod einer geliebten Person. Momente vergehen viel zu schnell, auch wenn uns das in dieser Zeit meist nicht bewusst ist. Entweder geht uns die Zeit zu langsam rum oder wir schätzen den Moment nicht wirklich, weil wir denken, dass wir diesen und viele weitere noch oft erleben werden. Jedoch existiert dieser eine Moment nur ein einziges Mal, da er nie wieder genauso wie zu diesem Zeitpunkt verlaufen wird. Mit Sicherheit wirst du von anderen Menschen umgeben sein, dich an einem anderen Ort befinden oder vielleicht jemand anderes sein als jetzt. Die Situation wird eine völlig andere sein. Aus diesem Grund solltest du das „Hier und Jetzt“ so intensiv wie möglich wahrnehmen. Beziehe dazu alle deine Sinne ein: rieche, schmecke, sehe, fühle, taste und schon wirst du dir viel mehr Erinnerungen schaffen, als du es dir erträumt hättest.
Um meine schönsten Momente festzuhalten, mache ich gerne Fotos. Fotos beziehungsweise Videos sind eine geniale Erfindung, um seine Erinnerungen abzuspeichern und sie immer wieder zu wiederholen, selbst wenn sie Jahre her sind. Zudem spiegeln sie gut wieder, wie sich andere Menschen verändern oder wie man sich selbst verändert hat. Dies ist zwar meist auf das Äußere bezogen, jedoch weiß man durch die Fotos eben noch, wie sich bestimmte Menschen zu dieser Zeit verhalten haben. Andererseits ist es immer wieder unheimlich zu sehen, dass die Zeit doch schneller vergeht, als man manchmal denkt. Vor allem wenn man erwachsen wird, möchte man hin und wieder zu Zeiten zurückkehren, in denen man weniger Probleme und Sorgen hatte. Doch leider wurde die Zeitreise noch nicht erfunden, weswegen wir die sich immer weiter drehende Erde akzeptieren müssen. Deshalb ist es so wichtig jeden Moment vollkommen zu genießen, da wir nur dieses eine Leben haben und dieses voll und ganz ausnutzen und nach unseren Vorstellungen so weit es geht gestalten sollten.
Wenn es mir schlecht geht, schaue ich mir auch gerne Fotos von schönen Momenten an, um mich daran zu erinnern, dass es auch gute und nicht nur schlechte Situationen im Leben gibt. Diese Freuden sind genau das, was das Leben ausmacht und auch wenn man sie nicht feshalten kann, sollten wir probieren, das Beste aus ihnen herauszuholen, damit wir später viele schöne Erinnerungen haben, welche möglicherweise an einem Ort abgespeichert sind, auf den wir immer wieder zurückgreifen können, wenn uns danach ist. Vor allem wenn unser Erinnerungsvermögen mit dem Alter nachlässt, was leider automatisch passiert. Doch wenn wir uns unvergessliche Momente gut einprägen oder sie festhalten, können wir gegen einen Erinnerungsverlust vorgehen und es kostet uns nicht einmal viel Anstrengung.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Planlos nach dem Abi

Und wieder einmal geht ein Schuljahr zu Ende, doch nicht irgendeins, es ist mein letztes Schuljahr in meinem gesamten Leben. Und nun? Man sagt, dass einem nach dem Abitur alle Türen offen stehen. Wieso eigentlich? Diese Aussage trifft wahrscheinlich zu, weil das Abitur der höchst zu erreichende Bildungsabschluss in Deutschland ist. Immer mehr Schüler erreichen diesen Abschluss und gehen danach auch noch mindestens drei Jahre studieren. Dieser Einsatz ist bewundernwert, aber trotzdem heißt das nicht, dass die Schüler nach ihrem Abi ihren Lebensplan zusammengestellt haben.
Denn es gibt zwischen so vielen verschiedenen Möglichkeiten zu wählen: zum einen kann man direkt nach dem Abitur studieren, vorrausgesetzt, dass der Numerus Clausus für den gewählten Studiengang passt. Wenn dies nicht der Fall ist, muss man schauen, wie man sich seine Wartezeit vertreibt und leider bekommt man oft erst so spät Bescheid, dass man nichts mehr planen kann. Zudem fehlt manchen Schülern nach dem Lernstress auch die Motivation noch weiter zu lernen. Darüber hinaus bietet ein Auslandsaufenthalt eine tolle Möglichkeit eine Fremdsprache zu verbessern, neue Leute kennenzulernen, Lebenserfahrungen zu sammeln und selbstständig zu werden. Jedoch ist dies meistens nicht sehr kostengünstig und muss gut geplant werden. Die Kombination aus Geld verdienen und Ausland kann man mit Work and Travel erreichen. Dabei arbeitet man für jemanden, kann meistens auch bei dieser Person für einen gewissen Zeitraum leben und erhält dafür ein wenig Taschengeld. Ob man sich direkt nach dem Schulabschluss alleine in ein anderes Land traut, um dort zu arbeiten, ist wieder die andere Frage.
Eine weitere Möglichkeit für die Orientierung ist das freiwillige soziale Jahr. In diesem Jahr arbeitet man in einer sozialen Einrichtung, wie einem Kindergarten oder ein Altenheim und bekommt dafür einen Lohn ausgezahlt. Dadurch kommt man mit vielen neuen Menschen in Kontakt und wird garantiert sozialer und hilfsbereiter werden. Des Weiteren gibt es ein freiwilliges ökologisches Jahr, welches sich in der Natur abspielt. Diese Arbeit soll etwas Gutes bezwecken und dem ein oder anderen helfen, seine Richtung zu finden.
Andererseits kann man nach dem Abitur auch eine Ausbildung beginnen, um sich von den Eltern unabhängig zu machen und gleich ins Berufsleben zu starten. Doch wieder einmal wird man sich fragen, in welchen Bereich man gehen wird. Schließlich hat man genügend Berufe zur Auswahl stehen.
In der Schule wird man meiner Meinung nach zu wenig auf die Zeit nach der Schule vorbereitet. Zwar hat man ein bis zwei Praktika, aber diese bringen einen oft nicht weiter und vielen Jugendlichen werden auch keine verantwortungsvollen Tätigkeiten übertragen, weil die Arbeitergeber ihnen nichts zutrauen. Dies führt dazu, dass den Schülern der Einblick in den Beruf verwehrt wird. Dadurch verschwenden sie oft ihre Zeit, anstatt sich für einen Beruf zu begeistern, der sie eigentlich interessieren könnte. Die Schule sollte zwar nicht über den kompletten Weg nach dem Abschluss ihrer Schüler entscheiden, jedoch sollte sie manche Schüler, die sehr planlos sind, möglicherweise besser unterstützen. Viele Schulen stellen zum Beispiel auch eine Berufsberatung oder Informationen zu Bildungsmessen zur Verfügung, was sehr hilfreich für manche Schüler seien kann.
Wie man sieht gibt es viele Möglichkeiten nach dem Abi, jetzt muss man sich nur noch darüber im Klaren werden, welche die richtige für einen ist. Diese Entscheidung sollte gut abgewogen werden, da sie der erste Schritt auf dem Weg zum Ziel ist. Trotzallem muss ein Weg eingeschlagen werden, ob man will oder nicht, da man die Zeit leider nicht anhalten kann. Falls dieser Weg der falsche seien sollte, wird man dies sowieso früher oder später merken und kann ihn gegebenfalls noch wechseln. Denn es gibt kaum jemanden, der einen Weg ohne Hindernisse und Umwege gegangen ist. Zudem lernt man aus Fehlern auch am besten, weswegen man sich nach dem Abitur schon einmal für eine Richtung entscheiden sollte. Ob diese dann richtig war, sieht man nur, wenn man es ausprobiert.

Sonntag, 7. Mai 2017

Willst du meine Tinderella sein?

Na hat euch auch das Tinderfieber oder wie auch immer die ganzen Singleapps heißen mögen, gepackt? Wenn nicht erkläre ich euch noch einmal kurz was Tinder überhaupt ist. Auf Tinder könnt ihr ein Profil von euch anlegen und dieses mit Fotos und Informationen über euch füllen. Bei den Einstellungen könnt ihr bestimmen wie alt eure Tinderpartner seien sollen oder wie weit entfernt sie wohnen sollen. Nun könnt ihr eigentlich auch schon mit dem „Spielen“ loslegen, indem ihr Fotos angezeigt bekommt und anhanddessen entscheiden könnt, ob sie euch zusagen oder nicht. Wenn ihr nach links auf das X klickt, verschwindet diejenige Person. Falls ihr auf den Haken klickt, zeigt ihr euer Interesse an der Person. Wenn ihr Glück habt, bekommt ihr einen Match. Das passiert, wenn euch die Person, die ihr gelikt habt, zurücklikt. Danach seid ihr dann in der Lage dazu die Person anzuschreiben oder ihr wartet bis sie euch anschreibt.
Durch diese Apps hat sich allen Singles da draußen eine ganz neue Welt geöffnet: der digitale Raum zum Kennenlernen und Flirten und das auch noch kostenlos. Der Vorteil an dieser Art des Kennenlernens ist ganz klar, dass es sehr schnell geht und unkompliziert ist, da man sich nach seinen Ansprüchen richten kann, ohne jemanden persönlich abzuservieren. Natürlich ist dies sehr oberfläch, aber in einer Bar würde man vermutlich auch zuerst auf das Aussehen schauen und danach auf den Charakter. Wir leben nun einmal in einer Welt, in der zumindestens auf den ersten Blick das Aussehen entscheidender ist, weil wir uns von attraktiven Menschen angezogen fühlen. Am Anfang kommt man sich bei der Benutzung von diesen Apps wie in einem Supermarkt vor, in dem man nach der besten Beute sucht, jedoch gewöhnt man sich schnell daran. Meiner Meinung nach machen diese Apps definitiv süchtig, wenn man dort viel unterwegs ist, weil man ständig neue Menschen entdecken will. Vielleicht hofft man unter der großen Auswahl den Seelenverwandten zu finden, doch wer weiß, ob das überhaupt möglich ist?
Auf Tinder findet man auf jeden Fall viele offene, nette Menschen, aber den oder die Richtige zu finden, dauert trotzdem länger. Jedoch haben schüchterne Pesönlichkeiten auf Tinder glücklicherweise höhere Chancen, weil sie erstmal durch ein wenig Schreiben mit anderen Personen in Kontakt treten können ohne sofort mit ihnen konfrontiert zu werden. Dadurch tauen sie bei einem ersten Treffen vielleicht mehr auf, weil sie ihr „Date“ schon etwas durch den Chat kennen. Des Weiteren findet man auf diese Weise Menschen, die man möglicherweise nie in seinem eigenen Umfeld kennengelernt oder angesprochen hätte. Außerdem muss daraus auch nicht die Liebe des Lebens entstehen, stattdessen stehen einem viele Möglichkeiten wie Freundschaften oder Freundschaften mit gewissen Vorzügen offen. Zudem kann man auch nur von Menschen kontaktiert werden, die einem auch gefallen und nicht von irgendwelchen aufdringlichen Personen. So gesehen ist es Liebe auf den ersten Klick, welche unerahnte Folgen haben kann.
Problematisch wird es nur, wenn die Person im wahren Leben nicht ihrem Tinderprofil entspricht, sei es nun auf das Aussehen oder den Charakter bezogen. Das ist wirklich eine frustrierende Erfahrung, aber wenn das Date die Getränke bezahlt, kann darüber ein klein wenig hinweg gesehen werden. Jedoch muss man am Ende selbst entscheiden, ob die Person zu einem passt oder nicht und das findet man nur raus, wenn man sich mit ihr trifft und zwar am besten nach einer kurzen Zeit, damit die Spannung erhalten bleibt.
Viele Leute haben Angst sich so eine App zu holen oder ihren Freunden davon zu erzählen, weil sie nicht als oberflächlich oder unromantisch abgestempelt werden wollen, aber eigentlich ist nichts dabei so eine App zu haben, da sie meiner Meinung nach viele Vorteile bietet. Außerdem sollte man selbst bestimmen, auf welche Art man sich seinen Partner aussucht und so eine App ist eben im 21. Jahrhundert nichts mehr Abwegiges. Das Gute ist ebenfalls, dass diese App sowohl für Alt, als auch für Jung zu nutzen ist und so für jeden hoffentlich jemand dabei ist, der das Herz höher schlagen lässt. Ich kann nur jedem empfehlen es auszuprobieren, womöglich ist dein Tinderprinz oder deine Tinderella dir schon näher, als du denkst. 
 Bildergebnis für tinderella
Quelle:  http://www.collegehumor.com/video/6948903/tinderella-a-modern-fairy-tale